mySUMMIT: Gipfelwochenende in Serfaus

Am Wochenende war es wieder soweit. Wir von mySUMMIT fuhren wieder ein Wochenende in die Berge – unser Ziel war Serfaus – wo das Kölner Haus der Sektion Köln vom Deutschen Alpenverein steht. Nach 7,5 Stunden Autofahrt kamen wir spät am Abend in Serfaus an. Zum Glück wurden wir vom Hüttenwirt im Tal abgeholt, so dass wir die Nacht im Kölner Haus verbringen konnten. Das Kölner Huas wird vom 66 jährige Hüttenwirt Franz Althaler bewirtschaftet.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns am Samstag auf den Weg zur Hexenseehütte. Wir nahmen den Umweg über den Furgler 3.004 m, der einer der meistbegangenen Berge der Samnaungruppe in Tirol ist.

Für den Aufstieg wählten wir bei Sonnenschein die nördliche Route. Die Aufstiegsroute  führt von der Mittelstation (1.980 m) entlang des Wanderwegs 702 zum Furglersee auf 2.458 m. Dort machten wir eine kurze Pause und weiter ging es Richtung nach Westen durch das Furglertal hinauf zum Furglerjoch (2.748 m) wo noch einige Schneefelder lagen. Über den Nordgrat kraxelten wir hinauf zumGipfelkreuz auf 3.004 m. Bei herrlichem Wetter und einem tollen Panorama aßen wir unser mitgebrachte Brotzeit. Nach der erholsamen Mittagspause am Gipfel erfolgte der Abstieg über die südliche Route nach Scheid (2.429 m). Nach ca. 5 Stunden war die Furglerüberschreitung vollbracht und bei einsetzenden Wind und Nieselregen wanderten wir die 2 Stunden von Scheid zur Hexenseehütte. Die Hexenseehütte liegt auf 2.588 m und bietet Platz für 30 Personen. Sie wird im Sommer als Selbstversorgerhütte mit

Bewirtung betrieben. Dort wurden wir schon von den netten Damen des Hüttendienstes begrüßt. Hüttendienst? Der Hüttenwart Franz Althaler bietet hier allen Interessierten die Möglichkeit, selber für eine Woche den Hüttenwart auf der Hexenseehütte zu machen. Wer Interesse hat, wenden Sie sich bitte an Franz Althaler. In diesem Jahr bewirtschaftet auch das mySUMMIT Team eine Woche die Hexenseehütte.

Am Sonntag wollten wir bei gutem Wetter den Hexenkopf (3.035 m) besteigen.

Der Gipfel lag zwar in den Wolken, jedoch entschlossen wir uns zum Aufstieg. Die Entwicklung des Wetters beobachteten wir sehr genau, da wir die Hexenkopfüberschreitung machen wollten. Dies ist jedoch nur bei gutem Wetter möglich, da vom Masnerjoch aus der Aufstieg zum Gipfel über den Nordgrat des Hexenkopfs führt, wobei auf dem ausgesetzten Blockgrat Kletterstellen im Schwierigkeitsgrad I (UIAA) zu überwinden sind.Vom Gipfel hatten wir dann zum Glück zweitweise einen schönen Blick auf den Hexensee und die Hexenseehütte. Am Nachmittag war dann Abschied angesagt, ein Teil des mySUMMIT Teams bleibt diese Woche auf der Hexenseehütte um die Hütte zu bewirtschaften, die anderen machten sich gemeinsam auf den Abstieg ins Tal.

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