mySUMMIT: erste Wanderung in Schweden

12. Juni

Heute ist der 4. Tag, den wir in der niedlichen Hütte verbringen. Nils liegt im Bett und schläft endlich und wir verbringen den Abend mit Tee und einem Buch oder Kniffel-spielend in der Küche. Von draußen hört man die Schafe blöken und den Wind durch die Blätter streichen – ansonsten ist Stille hier oben. Gerade fallen ein paar leichte Regentropfen – ein ungewohntes Geräusch nach den vielen Tagen mit Sonnenschein hier in Schweden. Inzwischen fühlen uns in unserer neuen Herberge richtig wohl. An die Enge in dem kleinen Haus haben wir uns schnell gewöhnt – man merkt, dass man gar nicht so viel braucht, wie man immer denkt. Man beschränkt sich eben auf das Wesentliche! Wir genießen es unendlich einfach in den Tag hinein leben zu können und verbringen die erste Zeit damit, die Gegend zu erkunden, und Informationen über geeignete Aktivitäten zu erlangen. Erst mal ankommen!

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Was für ein Blick auf den See

Zwei kleinere Wanderungen haben wir mit Nils in der Manduca bereits getestet. Vorgestern haben wir eine zweistündige Wanderung am Lysetjärn – einem kleine See in der Nähe von Bengtsfors – gemacht. Nils genießt das getragen werden in der Manduca merklich: mit hohen lustigen Tönen bringt er seine Begeisterung zum Ausdruck bevor er dann seelig einschlummert. An einem tollen Uferplatz verweilen wir und Berit nutzt die Zeit für eine Abkühlung durch ein Bad im See.Die Schlafzeiten von Nils nutzen wir bewusst, um uns auch selber nochmal hinzulegen oder endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Zwischendurch gehen wir immer wieder runter an den See um bei dem herrlichen Wetter ein erfrischendes Bad zu nehmen. Wenn man mit Baby unterwegs ist, muss man sowieso seine Aktivitäten dem Rhythmus des Kleinen anpassen! Inzwischen isst Nils mehr und mehr Breimahlzeiten, die zubereitet werden wollen oder zur entsprechenden Zeit aufgewärmt werden müssen.

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Wanderwege Fehlanzeige!

Heute wollten wir unseren „Hausberg“ besteigen, von dem uns Erik eine sagenhafte Aussicht über den ganzen See versprochen hat. Netterweise hat er uns gleich die Wegbeschreibung ausgedruckt. Der Berg ist mit 250 Hm eher eine Anhöhe, sei allerdings sehr steil, warnte Erik.

Den Weg haben wir leider nicht richtig gefunden, so dass es eher eine Wanderung quer durch den schwedischen Blaubeerwald wurde und die steilen Stellen auch nicht. Aber die Aussicht hat sich wirklich gelohnt und es war eine tolle Wanderung.

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