So haben wir einen stressfreien Urlaub mit unserem Kind

Babys und kleine Kinder fühlen sich vor allem in einer gewohnten und vertrauten Umgebung wohl. Wir Eltern, die sich für eine Urlaubsreise fernab der Heimat entschieden haben, stehen nun vor einem Problem. Wie können wir die Reise für alle möglichst angenehm gestalten? Mit einigen Tricks haben wir gute Chancen, dass unser Urlaub trotz allen Umständen ein unvergessliches Erlebnis wird.

Kleine Kinder haben noch nicht viele Erfahrungen in ihrem Leben gemacht. Sie orientieren sich sehr stark an vertrauten Gegenständen, Umgebungen oder Personen und richten ihr Verhalten an ihnen aus. Wird dieses Vertrauensverhältnis gestört, wirkt das auf Kinder häufig beängstigend, sodass sie ihrer Unsicherheit Ausdruck verleihen und zu weinen beginnen. Wir als Eltern, die sich auf einen erholsamen und entspannenden Urlaub gefreut haben, in dem wir unsere Kräfte auftanken wollen, sind dadurch natürlich doppelt gestresst. Gelingt es uns nicht das Kind zu beruhigen, ist es durchaus möglich, dass unser Kind den ganzen Urlaub hindurch schreit und so die Reise zur stressigen Herausforderung wird.

Im Urlaub findet das Kleinkind keine vertraute Umgebung vor, ist deshalb verunsichert und bekommt vielleicht sogar Angst. Als wichtigste Bezugspersonen sind wir als Eltern nun umso mehr gefragt. Es ist sehr wichtig, dass die Mutter ständig in der Nähe des Kindes ist und es bei Bedarf beruhigen kann. So fällt es dem Kind wesentlich einfacher, sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen, da es durch die Anwesenheit der Mutter schneller Vertrauen aufbauen kann. Darüber hinaus ist es ratsam, dass wir eine möglichst vertraute Umgebung für das Kind schaffen. Dies können wir durch das Mitführen eines bereits verwendeten speziell für Kinder geeigneten Reisebetts, der Lieblingsschlafdecke und Spielsachen von Zuhause erreichen. Ausflüge wie in einen nahe gelegenen Streichelzoo oder auf einen Bauernhof können für Ablenkung sorgen.

Am Abend sollten wir unser Kind ins Bett bringen und am Bettchen warten, bis es eingeschlafen ist. Falls dies sich aufgrund der ungewohnten Umgebung als schwierig darstellt, können Gute-Nacht-Geschichten oder Gute-Nacht-Lieder probate Mittel sein und zum schnellen Erfolg führen. Wenn alle Stricke reißen, das Kind oder Baby partout nicht einschläft und sofort losschreit, sobald wir das Zimmer verlassen haben, sollten wir darüber nachdenken, ob wir es zu uns ins Bett holen. Auch sonst sollten feste Rituale aus dem normalen Alltag eingehalten werden und das Kind bei gemeinsamen Aktivitäten, wie beim Frühstückzubereiten, eingebunden werden.

Führt uns unsere ursprüngliche Urlaubsplanung in ein fernes Land, für das eine anstrengende Anreise notwendig wird, sollten wir das Reiseziel nochmal überdenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir als Eltern selbst zur Ruhe kommen, ist eher niedrig und für unser Neugeborenes bedeutet solch eine anstrengende Reise nur unnötigen Stress. Stattdessen bietet es sich an zunächst erstmal nicht allzu weit weg zu reisen, sondern lieber in Europa zu bleiben. Wie ihr ja wisst, wagen wir aktuell unser Abenteuer Deutschland, bei dem wir unsere Reisefreude an unser Kind weitergeben können.

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