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Tipps zur Finanzierung einer Weltreise

Wenn wir lange auf Reisen sind wie beim Backpacking in Südamerika, unsere Asien Tour  oder unsere zwei Monate Elternzeitreise in Schweden und Norwegen fragen uns viele: wie finanziert Ihr solche Reisen?

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Angkor Wat in Kambodscha

Da wir nicht im Lotto gewonnen haben erwirtschaften wir die finanziellen Mittel für unsere Reisen selber. Um die benötigten Summe für unsere Reiseprojekte aufzubringen überdenken wir immer wieder unsere eingefahrenen Gewohnheiten und Alltagsausgaben und setzten unsere Prioritäten im Leben auf andere Dinge als auf Konsumgüter und entwickeln immer wieder neue, kreative Ideen um die Reisen zu finanzieren. Natürlich gibt es nicht den einen Tipp, wie man eine Reise finanziert. Der Trick ist zwar zum einen mehr Einnahmen zu generieren, aber besonders wichtig ist einfach sparsamer zu leben! Viele kleine Sparmethoden helfen das benötigte Reisebudget in einem Zeitraum zusammen zu bekommen.

Tipps zur Finanzierung einer Weltreise

  1. Projekte verwirklicht man nicht durch träumen, sondern durch aktives umsetzen. Wir möchten 2017 ein paar Monate durch Australien und Neuseeland reisen und sparen jetzt schon für diese Reise. Daher: Spart auf ein separates Tagesgeldkonto mithilfe eines Dauerauftrages einen festen Betrag pro Monat.
  2. Listet alle Verträge auf (Versicherungen, Fitnessstudio, Mobilfunk, Pay TV, ADAC, Gewerkschaft usw.) und prüft diese Ausgaben. Gibt es günstigere Verträge, kann man um seinen Reisetraum zu verwirklichen auf diverse Angebote verzichten? Wenn das geplante Reiseabenteuer eurer großer Traum ist, wird es euch leicht fallen auf diverse Dinge zu verzichten.
  3. Verkauft Sachen wie. Klamotten, Bücher, Technik etc. die Ihr nicht mehr benötigt z.B. über Ebay Kleinanzeigen.
  4. Wenn Ihr noch Ausrüstung für eure Reise braucht, vergleicht die Preise sorgfältig. Angebote gibt es oft bei Bergzeit oder anderen Online Shops.
  5. Sofern Ihr eine Steuerrückzahlung erwartet, kalkuliert diese zur Finanzierung mit ein.
  6. Sponsoring: Erstellt eine Projektmappe und sendet diese an die Hersteller euer noch benötigten Ausrüstung. Hier gibt es unsere Musterprojektmappe zum download.
  7. Verkauft eure Fotos die Ihr während der Reise macht über das Internet! Es gibt Plattformen im Internet auf denen jeder seine Fotos anderen zum Kauf anbieten kann. Diese Plattformen kennt man unter Begriffen wie Stockphoto, lizenzfreie Fotos oder Bilddatenbank. Ein Anbieter ist zum Beispiel Fotolia.
  8. Nutzt die Möglichkeiten von Crowdfunding. Macht eure Reise zum kreativen Projekt und sammelt im Netz Geld ein. Wichtig ist uns klarzustellen, dass es beim Reisen mit Crowdfunding nicht darum geht Urlaubsaufenthalte zu finanzieren.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding bedeutet das Finanzieren von Projekten durch Unterstützer aus dem Internet. Wer eine Idee und einen konkreten Plan zur Umsetzung hat, stellt sein Projekt auf Internetplattformen wie Startnext oder Pling vor und nennt eine Summe, die er für die Realisierung braucht. Wenn Internet-Nutzern das Projekt gefällt, geben sie im Idealfall dafür Geld.

Wir von mySUMMIT nutzen die Möglichkeit des Crowdfunding das erste mal bei unserem Reiseprojekt „abenteuerdeutschland – Mit Baby im Kinderanhänger über 1.000 Kilometer quer durch Deutschland.“

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Unser Projekt bei Startnext.de

Worum geht es in dem Projekt?

Wir müssen sagen, dass wir viele Teile von Deutschland kaum kennen und es an der Zeit ist dies zu ändern. Es ist so traurig, dass das, was einem so nahe liegt, oftmals doch eher fern erscheint und man zum Urlaub dann doch lieber `Hauptsache weg` will. Auch uns zog es bisher immer in die Ferne, je weiter weg desto besser. Dabei hat unser Land so viel zu bieten. Wir möchten Landschaften, Städte, Kultur und Menschen in ganz Deutschland kennenlernen. Von Nordfriesland bis nach Bayern. Auf dem Weg werden wir von den Orten und Städten, durch die wir fahren, berichten sowie über unsere Erlebnisse mit der Herausforderung fast 1.200 Kilometer mit dem Fahrrad und zwei Kindern im Alter von ein und zwei Jahren nur mit Muskelkraft zu durchqueren.

Über die Reise werden wir unsere Erlebnisse in einem Reisetagebuch veröffentlichen für alle Menschen, die sich für Familienreisen und für Deutschland als Reiseland interessieren. Wir hoffen, dass wir mit unserer Reise andere Menschen anregen können, Deutschland auch selber zu entdecken.

Seilfrei. Vom Leben und Sterben in Fels und Eis

1 9783902480804_seilfreiWer in den Bergen aufwächst, wird in den Bergen groß. Albert Grüner aus Längenfeld in Tirol hat in jungen Jahren zu klettern begonnen, in den Felsen und an den gefrorenen Wasserfällen. Trainiert wurde auf der Dachrinne und im Holzstadel, wo ihm sein Vater die kleinsten Holzleisten montiert hatte: An diesen galt es, mit den Fingern und dem Eispickel so oft wie nur möglich Klimmzüge zu „pumpen“. Das Gleichgewicht wurde auf den verschieden Brückengeländern im Ort geübt, und es war eine Zeit, in der es noch keine Kletterhallen oder Klettergärten gab. (Grüner war einer von jenen, die an deren Entstehungen mitwirkte.)

Die Ziele passten sich den Bergen an – sie wurden immer höher. Marmolada, Civetta, die Drei Zinnen Königsspitze, Eiger, Matterhorn, Walkerpfeiler, Mont Blanc und viele andere Gipfel wurden auf den schwersten Routen begangen. In diesem Werk erzählt Grüner von seinen Erlebnissen in den Bergen. Er bringt zum Grinsen, wenn er davon spricht, einmal das Seil vergessen zu haben oder mitten in der Felswand auf den Oberschenkeln anderer Kletterer biwakiert zu haben. Er bringt zum Staunen, wenn er sagt, die ersten 400 oder 1000 Höhenmeter seilfrei geklettert zu sein – „damit wir schneller waren“. Und er bringt zum Nachdenken, wenn er von den Tragödien in seiner Welt spricht: als er einen Bergkameraden aus der Marmolada-Südwand barg, der in seinen Armen verstarb, oder als sein Bruder tödlich abstürzte – bei einer bereits hundertfach begangenen, bekannten und beherrschten Trainingstour in Längenfeld.

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Klettern im schneebedeckten Gelände

DER PROTAGONIST:
Albert Grüner sagt, dass sie jung und frech waren, und auf alle Fälle „wilde Hunde“. Doch man entwickelt sich ja immer weiter, als Bergsteiger sowieso, selbstverständlich auch als Mensch. Heute ist Grüner beruflich als Planer und Bauleiter für mannigfache Projekte im Tiroler Ötztal und anderswo eingebunden, arbeitet für die Sektionen Leipzig und Dresden des Deutschen Alpenvereins und klettert keine waghalsigen Touren mehr. Im Freien hält er sich dennoch weiterhin regelmäßig auf, als Jäger und Naturschützer in seinem Revier, oder als Bergsteiger auf Pfaden, wo er mit einer Hand in der Hosentasche hinaufspaziert, während andere schon zu kraxeln beginnen…

SEIL FREI
Presentazione del Libro Seilfrei di Alberti Grner alla Sosat di trento 25-10-2013 © foto Daniele Mosna

TECHNISCHE DETAILS:

Albert Grüner
Seilfrei. Vom Leben und Sterben in Fels und Eis
14 x 21 cm, 416 Seiten, s/w mit 4c-Fotostrecken

Preis: € 19,90

ISBN: 978-3-902480-80-4
Zu bestellen beim egoth-Verlag
oder auf amazon

 

mySUMMIT: Talblick

Was für eine Nacht – nach vier schlaflosen Nächten hat unser Sohn endlich wieder mal durchgeschlafen. Völlig entspannt stehe ich auf, um die Vorhänge am Hotelfenster zu öffnen – ein grandioses Panorama erwartet uns. Der erste Tag mit Kaiserwetter – blauer Himmel, Sonne und Schnee! So haben wir uns Winterurlaub vorgestellt.

Best of Wandern
Best of Wandern Testcenter

Nach einem ausgiebigen Frühstück leihen wir uns noch einen Tagesrucksack von Deuter aus. Im Hotel gibt es ein Testcenter von „Best of Wandern“. Wirklich genial – kostenlos kann man hier diverse Outdoorausrüstung ausleihen, um es direkt auf Tour zu testen. Wir nutzen das natürlich gerne und sind von dem Service begeistert. Neben der Servicestation im Tannheimer Tal gibt es „Best of Wandern“ noch in 8 weiteren Regionen in 5 Ländern. Für Familien, die nicht immer die neuste Ausrüstung kaufen wollen, kann dieser Service von mySUMMIT nur wärmstens empfohlen werden. Nachdem der Tagesrucksack gepackt war, ging es auch direkt rein ins weiße Schneevergnügen. Wir wollten eine Bergtour machen und wählten den Winterwanderweg hoch oben auf fast 2.000 Metern.

Auf der Fahrt nach Tannheim wurden wir begrüßt von einer Vielzahl bunter Heißluftballons, die in dem Moment fast gleichzeitig gen Himmel aufstiegen. Diese Woche ist Ballonfestival in Tannheim, so dass dieses Schauspiel fast täglich bewundert werden darf. Ein unvergesslicher Anblick! Die verschneiten Berge im Hintergrund, das kleine Dorf noch leicht in Nebel gehüllt und die vielen bunten leuchtenden Ballons am Himmel, die zu immer kleiner werdenden Punkten wurden.

Tannheim Wandern
Winterwanderung auf fast 2.000 Metern

In Tannheim ging es mit der Gondel hinauf zur Bergstation am Neunerköpfle. Beim Ausstieg wehte uns die frische Winterluft um die Nase, fast wolkenloser blauer Himmel – der Schnee glitzert in der Sonne. Neben den Skipisten ist hier auf 1.800m ein sehr gut präparierter Winterwanderweg angelegt. Der Weg führt durch kleine Wäldchen und gibt immer wieder einzigartige und fantastische Aussichten auf das umgebende Bergpanorama frei. Wir hatten Glück und die Fernsicht war gut: der Blick auf die Zugspitze blieb uns nicht verwehrt.

Nach einer guten Stunde Wanderung durch den knirschenden Schnee – der Kleine längst in der Krakse hinten eingeschlafen – ging es hoch auf den Gipfel des Neunerköpfle. Hier oben hätten wir ewig verweilen können! Ein wahnsinnig schöner Alpenblick der in uns mit einem Glücksgefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit ausfüllte. Besonders nach dem letzten schlimmen Tag ein intensiver Moment.

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Gipfelfoto am Neunerköpfle – toll das wir alle gesund hier oben sind

Der Abstieg vom Gipfel war vereist so dass nochmal volle Konzentration gefordert war. Wir freuten uns alle auf die Grundhütte, wo wir in die warme Stube zum Mittagessen einkehrten. Der Kaminofen breitete eine wohlige Wärme aus. Wir gönnten uns eine Kartoffelsuppe und Leberkäse mit Bratkartoffeln, welche Nils zufrieden aß. Mit der Gondel ging es wieder Abwärts ins Tal. Der Himmel hatte sich zugezogen und es begann zu schneien. Der richtige Moment für uns, wieder Richtung Unterkunft aufzubrechen.

Zwei hoch Drei: sanfte Wintertage zum Ausprobieren

Köln, 28. Oktober 2013 – Sanft und sensibel ist die Bergwelt außerhalb der Pisten; weit, weich und weiß liegt die unberührte Landschaft im Schnee. Und das macht süchtig. Wer es nicht glaubt, ist eingeladen, sich ein eigenes Bild von der Winterwunderwelt zu machen. Kostenlos, aber nicht umsonst: Bewerben Sie sich als 2³-Team bei Best of Winter!

Best of Winter bringt seit einem Jahr Regionen und Markenausrüster wie Vaude, Black Diamond sowie Koch alpin zusammen, die gemeinsam den sanften Wintertourismus voranbringen wollen. Nun lädt die Kooperation drei interessierte Paare ein zur Schneeschuhtour, zum Langlauf oder Rodelspaß entweder in die Ammergauer Alpen, die Lienzer Dolomiten oder nach Winterberg ins Hochsauerland. Die Winterwunderwochenenden finden im Januar und Februar 2014 statt, Bewerbungsschluss ist der 20. Dezember 2013. Übernachtung, Ausrüstung, Programm sowie Verpflegung sind im Angebot enthalten, lediglich die An- und Abreise müssen selbst organisiert und finanziert werden.

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Fotonachweis: Martin Lugger/Best of Wandern

Was wird wo geboten?

Winterwandern, Rodeln und Schnupperbiathlon stehen gleich zu Beginn des neuen Jahres in Winterberg auf dem Programm. Die Wanderregion im Hochsauerland besitzt nicht nur sieben ausgewählte Premium-Winterwanderwege und ebenso viele ausgewiesene Rodelhänge. In Schnupperkursen und Workshops des Programms „MyBiathlon“ kann sich jeder einmal so fühlen wie Magdalena Neuner oder Michael Greis. Wenn Sie als 2³-Teilnehmer lieber den Fünf-Meter-Mann aus Schnee oder das Nachtrodeln im Winterlichterfest ausprobieren wollen, sind Sie auch richtig, denn es sind Wintererlebnistage in Winterberg, wenn Sie vor Ort sind. Termin: 10.-12. Januar.

Langlauf oder genauer der österreichische Dolomitenlauf startet Mitte Januar in den Lienzer Dolomiten. Es ist die größte Langlaufveranstaltung Österreichs mit einer langen Tradition, in 2014 zum 40-sten Mal! Aber auch wenn Sie Genusssportler sind oder die Sportart für Sie ganz neu ist: Es gibt für alle Alters- und Leistungsklassen den passenden Wettbewerb und ausreichend Naturraum, damit Sie auch ungestört und ungezwungen Ihre ersten Langlaufversuche starten können. Termin: 16.-18. Januar (Donnerstag bis Samstag!)

Achtung, jetzt wird es richtig winterlich still, so still, dass Sie jedes Knirschen des Schnees unter Ihren Sohlen deutlich vernehmen werden: Eine Schneeschuhwanderung bietet Ihnen den Zauber einer verschneiten Winterlandschaft abseits vom Rummel und geräumten Wanderwegen. Die Ammergauer Alpen haben dafür nicht nur die passende Kulisse parat, sondern auch einen Schneeschuhtag, am 15. Februar, an dem Sie kurz einsteigen, sich einweisen lassen, oder gleich eine geführte Tagestour mitwandern können. Termin: 14.-16. Februar.

Was müssen Sie tun?

Im ersten Schritt überzeugen: Warum sollten wir ausgerechnet Sie und Ihren Partner als 2³-Team auswählen? Schicken Sie uns ein paar Informationen über Ihre Wintersporterfahrung, Ihre Erwartungen und ein, zwei Fotos mit. Im zweiten Schritt lassen Sie uns und andere Winterwanderer an Ihren Erfahrungen teilhaben: Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Wie wichtig ist welche Ausrüstung? Was hat Sie überrascht? Oder auch: Wie still ist der Winter wirklich? Wir freuen uns auf Sie!

Bewerbungen gerne per Mail an: Best of Winter, Verena Weiße, Telefon: 0221 /282 44 06, Fax: 0221 /282 96 42

Mobil: 0175 /413 64 78;  info@best-of-winter.com
Weitere Infos unter http://www.best-of-winter.com

mySUMMIT: Die App für Gipfeljäger: Peakhunter

App-IconViele kennen das Gipfelbuch, das meist beim Gipfelkreuz in einem wetterfesten Behälter wartet, bis Wanderer, Bergsteiger oder Kletterer es zur Hand nehmen und sich darin eintragen.

Eine kostenlose App namens Peakhunter für Apple und Android Smartphones virtualisiert dieses Prinzip. Nur wer sich genau am Gipfel befindet, kann sich ins virtuelle Buch eintragen. Peakhunter schafft so die Verbindung zwischen digitalem Zeitalter und klassischem Outdoor-Erlebnis. Die App verifiziert die Position mittels GPS (Ortungs-Chip in Smartphones).

Peakhunter funktioniert auch da, wo Mobilfunkanbieter versagen. Einträge können offline (ohne Netz) gemacht werden und später mit peakhunter.com synchronisiert werden, wenn wieder Netz verfügbar ist. Für jedes Land können Offline-Gipfeldaten geladen werden. Die Gipfel werden so auch ohne Internetzugang auf einer Karte angezeigt. Die Karte bietet Kompass, Distanzraster und eine Gipfelsuche. Gipfelbücher lassen sich bequem durchschauen.

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Peakhunter im Einsatz auf dem Breithorn

Peakhunter macht es einfach, Buch zu führen, welche Berge wann erfolgreich bestiegen wurden. Wenige “Klicks” und der Eintrag ist auch bei eisiger Kälte schnell erfasst. Details können später in gemütlicherer Umgebung hinzugefügt werden – in der App oder auf peakhunter.com.

Jeder Eintrag kann auf Facebook und Twitter gepostet oder per E-Mail als Gifpelgruss versendet werden.

Die Peakunter sind weltweit fleissig: Über 15’000 Einträge auf mehr als 8’800 Gipfeln. Ein Hunter meinte: “Hätte so manches Gipfelchen nicht bestiegen ohne Peakhunter.”. Ein anderer: “Coole App! Macht Spass und vor allem süchtig.”. Der Bewertungsschnitt im App Store liegt bei 4.5 von 5 Sternen. Da auch neue Gipfel erfasst werden können, entsteht so die erste globale Gipfeldatenbank.

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Das Gipfelbuch

Die Peakhunter GmbH ist ein Startup-Unternehmen aus Appenzell, am Fuss der Alpsteinkette. Die einzigartige Plattform ist aus Philipp Ringlis Leidenschaft für die Bergwelt entstanden. Der Grafiker liess sich bei einer Kletterpartie auf den Hundstein (AI) inspirieren: „Ich konnte meinen letzten Eintrag im Gipfelbuch nicht finden und wünschte mir eine Möglichkeit, alle von mir erklommenen Gipfel sammeln zu können“. Emanuel Vinzent hat die Plattform programmiert: „Es macht Spass, die Einträge aus aller Welt zu durchstöbern. Sie geben mir Anregungen für zukünftige Touren.“

Demnächst lässt sich auch anhand von Gipfellisten jagen. Im Englischen nennt sich diese sportliche Disziplin “peak bagging”, und ist hierzulande noch wenig bekannt. Peakhunter plant Challenges (Wettbewerbe) auf Gipfellisten mit attraktiven Preisen durchzuführen.

Wir von mySUMMIT haben uns auf das iPhone im Apple ITunes Store direkt das App geladen. In Zukunft werden wir das Gipfelbuch App nutzen und auf mySUMMIT veröffentlichen.

mySUMMIT: Tourenbuch für Kinder

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Tourenbuch für Kinder

Über steinigen Untergrund immer steiler hinauf. Immer wieder bieten sich uns atemberaubende Ausblicke. Nach drei Stunden Aufstieg erreichen  wir den  Gipfel des Molden. 1.116m. Der erster Gipfel unseres Babys! Das wird natürlich sofort im Gipfelbuch vermerkt. Wer kann schon seinen ersten „Gipfelerfolg“ mit sechs Monaten aufweisen?

Als Gipfelbuch für unser Kind nutzen wir das Tourenbuch  für Kinder vom „Zwerg am Berg Verlag München“. Ein wirklich tolles Buch, indem jeder erreichte Gipfel bei Wanderungen mit Papa und Mama durch die Kinder selber festgehalten werden. Es  gibt jede Menge Platz zum Festhalten der Gipfelbesteigungen, neben einer kleinen Tourenbeschreibung, können die Kinder das Wetter, Erlebnisse, Bilder und natürlich den Gipfel- oder Hüttenstempel eintragen.

Zusätzlich gibt es in „Meine Berge – Tourenbuch für Kinder“ einige Mal- und Rätselseiten zum Thema Berge und Wandern damit das Kind auch auf der Hütte kreativ tätig ist, während es auf eine Brotzeit wartet. Auf den letzten Seiten enthält das Buch wertvolle Tipps und Informationen für Eltern:

Wie bereite ich mein Kind auf seine erste Wanderung vor? Wie muss eine Tour mit Kindern gestaltet sein? Mit welchen Spielen kann ich mein Kind zum Laufen motivieren? Und was muss in den Rucksack? Zusätzlich hat das Tourenbuch hat ein wirklich tolles  Format und passt in jeden Wanderrucksack.

Zwerg am Berg Verlag
Der erste Gipfel… als Erinnerung Fotos einkleben oder Hütten- und Gipfelstempel sammeln

 

Das Tourenbuch ein MUSS für jede Familie! Bei einem Preis von 8,95 Euro auch ein tolles Geschenk für die kleinen und großen Gipfelstürmer, die mit ihren Eltern gerne in den Bergen oder der Natur unterwegs sind!

mySUMMIT: Hochtourentraining mit dem DAV Summit Club

Österreich – DAV Summit Club Hochtourentraining mit Großglocknerbesteigung
Ein Erlebnisbericht vom mySUMMIT Team

Immer wieder treibt es uns vom mySUMMIT Team in höhere alpine Regionen. Natürlich erfordern solche Hochtouren eine solide Grundausbildung, denn ohne das Beherrschen verschiedener Sicherungstechniken in Schnee und Eis, das richtige Gehen mit Steigeisen und die Handhabung des Eispickels kann eine Bergtour schnell zu einem gefährlichen Unterfangen werden. Also haben wir uns dieses Jahr an einen Ausbildungskurs in den Hohen Tauern am Großglockner beim DAV Summit Club angemeldet. Ziel war neben dem Erlernen der Ausbildungsinhalte die Besteigung des Großglockners, der mit 3.798 m höchster Berg von Österreich und mit seiner markanten Spitze einer der bedeutendsten Gipfel der Ostalpen ist – ein Berg den man einfach besteigen muss! Am 24. Juli sind wir endlich Richtung hohe Tauern unterwegs. Schon akklimatisiert an das Bergklima nach einer Woche Hüttendienst in der Hexenseehütte in Serfaus sind wir gespannt und hoch motiviert. Das Wetter war uns schon die ganze Woche nicht gnädig gewesen: der plötzliche Wintereinbruch in Österreich hatte uns mehrfach ziemlich viel Neuschnee beschert. Wir hoffen inständig auf Besserung, doch schon bei Abfahrt heißt es im Radio, dass auf der Glocknerstraße Schneekettenpflicht herrsche! Wie sollen wir mit unseren Sommerreifen denn überhaupt zum Glocknerhaus durchkommen? Zum Glück ist die Hochalpenstraße nachmittags geräumt, so dass wir ohne Probleme an unserem Ziel ankommen. Vom Großglockner war jedoch keine Spur: im dichten weißen Nebel ist an ein Bergpanorama nicht zu
denken. 😦

Auf dem Glocknerhaus werden wir herzlich von unserem Bergführer vom DAV Summit Club empfangen. Wir beziehen die komfortablen Zimmer und genießen bei sehr gutem Essen einen gemütlichen Hüttenabend, wo wir auch die anderen sechs Kursteilnehmer kennenlernen.

Tag 1: Trittsicherheitsschulung

Der erste Blick aus dem Fenster: Über Nacht hat es weiter ordentlich geschneit, der Blick auf den Großglockner ist aber zum ersten Mal frei!!! Der interessiert uns jedoch heute weniger…. vielmehr steht Trittschulung auf dem Programm. Nach einem entspannten Frühstück geht es los Richtung Spielmann, 3.027m – einer der schönsten Aussichtsberge der östlichen Glocknergruppe. Schön hintereinander stapfen wir dem Bergführer nach durch den kniehohen Schnee. Nebelschwaden verbergen fast durchgehend den Blick auf die umgebende Landschaft. Durch den kräftigen Wind sind starke Verwehungen aufgetreten, teilweise sinken wir sogar bis über beide Oberschenkel im Schnee ein. Ziemlich anstrengend! Mittags reißt dann aber bei unserer kleinen Rast auch mal der Himmel auf und gibt uns den Blick frei auf die umliegenden Berge. Unser Ziel, der Spielmann scheint gar nicht mehr so weit entfernt! Von der Sonne ein wenig verwöhnt und hochmotiviert geht es weiter. Das Gelände wird steiler und das Wetter wieder schlechter. Auf dem Grad zum Gipfel beginnt es wieder zu schneien und der Weg wird durch den tiefen Schnee nicht einfacher. Trotzdem wollen alle weiter… der Gipfel scheint so nah. Kurz vorm Ziel ist dann doch Schluss – durch den vielen Neuschnee an der steilen Wand ist die Lawinengefahr zu hoch, so dass wir ca. 30m unterhalb des Gipfels den Aufstieg beenden müssen. „Sicherheit geht vor“ sagt der Bergführer!! Etwas enttäuscht geht es also für die ganze durchgefrorene Gruppe zurück Richtung Glocknerhaus. Auf den Weg haben wir noch ein zweiten Ausbildungsinhalt zu lernen: „Was tut man, wenn man im steilen Gelände ausrutscht, wie stoppt man im Schnee?“ Wir lernen die Technikgrundlagen und bei unseren Rutschübungen im steilen Firn steigt die Stimmung wieder. Wenn man sich einmal getraut hat, den Schneehang herunter zu werfen, macht es richtig Spaß! Wir üben solange, bis wir zumindest ein bisschen die Technik automatisiert haben! Am Ende kehren wir alle zufrieden nach diesem Ereignis- und lehrreichen Tag zum Glocknerhaus zurück.

Tag 2: Eisausbildung auf der Pasterze

Sicheres Gehen mit Steigeisen und Pickel sind Grundvoraussetzung für die Glocknerbesteigung! Also geht es heute hinaus zur Pasterze, wo wir den ganzen Tag mit verschiedenen Übungen verbringen. Die Sonne scheint, das Bergpanorama ist umwerfend. Der Glockner zeigt sich von seiner schönsten Seite! Sehnsüchtig blicken wir immer wieder Richtung Gipfel – man sieht sogar die Adlersruh, auf 3.400m gelegene Hütte kurz vor dem Gipfel.

Das Gelände der Pasterze bietet perfekte Bedingungen für das Training im Eis. Also nichts wie an mit der kompletten Ausrüstung, die vom DAV Summit Club gestellt wird, und los gehts: Eine Weile queren wir noch die raue Eisfläche, wobei wir uns weiter mit der Tritttechnik mit Steigeisen vertraut machen. Wir üben das Überqueren von Eisstufen und lernen potentielle Gefahren zu erkennen und zu meiden. Vorwärts und rückwärts geht es mit den Steigeisen in unterschiedlichen Steigungsgraden in Vertikal- und Frontzackentechnik, mit und ohne Pickeleinsatz. Der Bergführer zeigt uns das Stufenschlagen in steileren Hängen und auch das das Eisklettern mit Eisgerät können wir trainieren – was unheimlich viel Spass macht!!! Am Ende des Tages fühlen wir uns alle ziemlich sicher im Umgang mit Pickel und Steigeisen und fühlen uns für die Hochtour gewappnet. Abends dann wieder der Blick auf den Wetterbericht…. wird eine Glocknerbesteigung diese Woche überhaupt möglich sein? Für den nächsten Tag ist noch gutes Wetter gemeldet – ab Donnerstag ist nur noch Regen und Schnee angesagt. Ein Gipfelsturm wie geplant am Freitag scheint also völlig utopisch!!! Wir werfen kurzerhand gemeinsam mit dem Bergführer den ursprünglichen Plan über den Haufen und entscheiden uns, den Aufstieg einen Tag vorzuverlegen. Morgen soll es also bereits hinauf gehen zur Adlersruh! Ein bisschen steigt die Nervosität und wir planen noch ein wenig die Tour bis wir zeitig zu Bett gehen. Morgen wird ein langer Tag.

Tag 3: Hochtour und Gipfelsturm

Um 6 Uhr klingelt der Wecker – der Tourenrucksack ist schon gepackt – ein schnelles Frühstück und dann gehts los: um 7 Uhr ist Abmarsch. Die Sonne scheint und wir starten die Tour mit einem tollen Blick auf das Bergpanorama und unser Ziel: die Adlersruh und der Großglockner!!!

Nach dem Abstieg zum Margaritzenspeicher und Überschreitung der beiden Staumauern wandern wir zunächst über Almwiesen bequem aufwärts, dann aber schraubt sich der Weg immer steiler werdend hinauf zur Stockerscharte. Hier gibt es bereits einen schönen Rundblick in Richtung Pasterze mit dem Johannisberg und andere Berge der Hohen Tauern. Nach einer kurzen Trinkpause folgen wir dann entspannt dem Wiener Höhenweg zur Salmhütte. Dies ist die älteste hochalpine Hütte der Ostalpen, die 1799 zum Zwecke der Großglockner-Erstbesteigung auf 2.644m erbaut wurde. Hier kehren wir ein und genießen den Blick auf den Großglockner, der sich allerdings schon langsam in Wolken hüllt. Das Wetter wird schlechter, also sehen wir zu, dass wir weiterkommen. Der Steig geht unterhalb des Schwerteckes vorbei bis zum stark zurückgegangenen Hohenwartkees. Wir legen wieder die komplette Ausrüstung an und gehen in Seilschaft zu den Felsen wo ein Klettersteig direkt auf die Hohenwartscharte führt. Über den oberen Rand des Äußeren Hofmannkeeses geht es dann über den felsigen Salmkamp zur Adlersruh. Insgesamt eine schöne abwechslungsreiche Tour! Jetzt sind wir auf 3.400m – das Wetter war uns bisher hold – und wir sind schon ein bisschen stolz, so gut dort angekommen zu sein! So hoch gewandert ist fast die ganze Gruppe in Ihrem Leben noch nicht – ein tolles Gefühl – wobei die Luft schon knapp wird 😉

 Eigentlich rechnet keiner von uns damit, dass wir den Gipfelsturm heute noch in Angriff nehmen würden… doch es kommt anders: “Wer hat noch Kraft? Wir gehen rauf!!!! Drei von euch können mit!” ruft der Bergführer ins Lager – auf dem wir es uns gerade gemütlich gemacht haben. „Ich denke mir – die Chance kann ich mir nicht entgehen lassen“ also schraubt sich mein Finger flink in die Luft. Jawohl – zwei Mitstreiter, ich von mySUMMIT und der Bergführer gehen heute noch auf den Glockner. Also wieder Steigeisen und Gurte an, winterfeste Kleidung und los ging es:

Hinter der Hütte vorbei steigen wir am Seil einen breiten, allmählich ansteigenden Schneerücken hinauf. Danach führt der Weg über das „Leitl“, einen etwa 40° steilen Hang, der zum „Sattele“ hinaufführt. Es ziehen wieder Wolken auf und die Sicht wird schlechter. Hochmotiviert und dem Gipfel so nah geht es aber weiter: Vom Bergführer gesichert klettern wir über

die plattige Kleinglockner-Felsflanke hinauf zur Gipfelschneide. Es beginnt zu schneien, was das Klettern im I. und II. Schwierigkeitsgrad nicht einfacher macht – über die schmale Wächte geht es dann auf den 3.783 m hohen Kleinglockner. Die Überkletterung des Kleinglockners und der Abstieg zur Scharte sind für michwirklich anspruchsvoll. Dann nur noch die Überquerung der schmalen Scharte, die durch ein ca. 15 Meter langes Stahlseil gut abgesichert ist – und dann sind wir oben! Wir haben es tatsächlich geschafft. Auch wenn wir durch das schlechte Wetter keine Sicht haben und den weit gepriesenen Panoramablick nicht genießen können, ist es ein tolles Gefühl am höchsten Punkt von Österreich zu stehen

-DREITAUSENDSIEBENHUNDERTACHTUNDNEUNZIG – unglaublich, aus eigener Kraft bei diesen Wetterbedingungen – ein grandioses Gefühl!

Das Wetter wird jedoch immer schlechter und wir müssen zusehen, dass wir wieder hinunterkommen. Der Abstieg ist beschwerlich und erfordert auf den nassen Felsen mit immer mehr Schnee die höchste Konzentration. Wohlbehalten kommen wir schließlich durch auch die gute Führung und Sicherung unseres Bergführers nach ca. 2 Stunden wieder in der Adlersruh an. Müde, erschöpft, aber glücklich lassen wir den Tag bei der vorzüglichen Gulaschsuppe und einem Glas Bier ausklingen!

Tag 4: Abstieg von der Adlersruh zum Glocknerhaus

Ich schaue aus dem Fenster und denke „ Ja ist den heut schon Weihnachten???“ – fast ein halber Meter Neuschnee – alles weiss! Schnee überall… mit dem Wetter haben wir wirklich kein Glück. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zurück. Diesmal gehen wir über den Ködnitzkees Richtung Luckner Haus und dann auf dem Wiener Höhenweg zur Salmhütte. Nach dem vielen Schnee tut es gut, wieder felsigen Boden unter den Füßen zu haben. Anstrengend wird auf diesem Weg die Überschreitung der steilen Pfortscharte auf 2.800m, bei der knapp 300 Höhenmeter in einer halben Stunde überwunden werden. Erholung finden wir wieder in der Salmhütte, von der wir den selben Weg den wir gestern gekommen sind bis zum Glocknerhaus zurückkehren. Ein langer Tag mit insgesamt viel zu vielen Höhenmetern.

Tag 5: Gletscherausbildung Oberwalderhütte und Eiswandbichl

Auf den Wetterbericht kann man sich verlassen: das Wetter ist schlecht!!! Regen ohne Unterlass – aber wir sind schließlich nicht in den Bergen auf Ausbildungswoche um die Zeit auf der Hütte zu verbringen. Also rein in die wetterfeste Kleidung und es geht raus Richtung Pasterze. Eigentlich steht noch die Besteigung des mittleren Bärenkopfes auf dem Programm, was aber aufgrund der Wetterlage und nach den Erfahrungen der letzten Tage utopisch erscheint. Wir gehen aber erstmal los über den Gamsgrubenweg zum Wasserwinkelkees. Nach dem uns der Bergführer alle angeseilt hat, gehen wir über den Gletscher in recht tiefem Schnee hinauf zur Oberwalderhütte (2.973m). Wir sind ganz erstaunt als sie plötzlich vor uns auftaucht, als sich der Nebel einmal etwas lichtet. Obwohl es verdammt kalt und windig ist, entscheiden wir uns gegen eine Einkehr und setzen den Weg Richtung Eiswandbichl fort. Wir gehen langsam und vorsichtig, da die Sicht nur ein paar Meter beträgt. Dass wir oben auf dem Eiswandbichl angekommen sind zeigt nur der Höhenmesser: 3.200m. Der Weiterweg zum mittleren Bärenkopf hat bei diesen Wetterbedingungen keinen Sinn und wir machen uns auf den Rückweg zur Oberwalderhütte. Dort können wir uns stärken und endlich aufwärmen…

Nach einiger Zeit lichtet sich der Himmel und die Sonne kommt zum Vorschein. Am Ende unserer professionellen, sehr gut durchgeführten Hochtourenausbildung des DAV Summit Club sehen wir sogar die Sonne wieder, die den Blick frei gibt auf das wunderschöne Hohe Tauern Panorama. Wir sehen den Gipfel des Großglockners im Sonnenschein – ein beeindruckendes Bild! Genau das Zeichen um uns von mySUMMIT zu motivieren: wir möchten wiederkommen und die Großglocknerbesteigung – das Gipfelerlebnis bei schönem Wetter und guter Sicht erleben!!!

Bis bald Hohe Tauern, bis bald Großglockner… wir sehen uns wieder…

Text & Bilder: GBH


mySUMMIT: Canyoning im Allgäu

7:30 Uhr, der Wecker klingelt…   durch das Fenster unseres Zimmers in der Sonnenklause strahlt die Sonne herein. Der erste Blick zeigt, wieder ein wunderschöner Tag – viel Sonne, blauer Himmel – aber viel zu früh zum aufstehen am Samstagmorgen. Obwohl wir so früh aufstehen müssen, freuen wir uns sehr auf den Tag – heute wird mySUMMIT gemeinsam mit Purelements eine Canyoning Tour machen. Gespannt was uns an diesem Tag erwartet, gehen wir zum leckeren Frühstücksbuffett und wir geniessen den Blick inmitten der bekannten Allgäuer Bergwelt aus dem Frühstücksraum der familiär geführte Sonnenklause. Dann um 9:00 Uhr treffen wir uns mit Thomas von Purelements in Sonthofen am MCDonalds. Während wir auf weitere Teilnehmer warten, lernen wir uns besser kennen – die Stimmung ist gut und alle Teilnehmer spüren eine gewisse Spannung – „Was erwartet uns an diesem Tag?, „Wie kalt wird das Wasser sein?….“

Endlich sind alle Teilnehmer da und wir fahren in Kolonne nach Gunzesried, wo unsere Canyoning Tour stattfindet.Purelements stellt die komplette Ausrüstung zur Verfügung. Wir bekommen Helm, Hüftgurt, Karabiner, Neoprenanzug – einfach alles wir für unsere Canyoningtour benötoigen. Nach der Einweisung und der Erläuterung von Sicherheitsaspekten durch Thomas ziehen oder besser quetschen wir uns in den Neoprenanzug. Ein kurzer Fußmarsch und wir stehen am Einstig in die Schlucht. Dort üben wir im „trockenen“ nochmal div. Techniken wir z.B. Abseilen und lernen div. Zeichen kennen, die in der Schlucht zur Kommunikation benötigt werden. Bei uns allen steigt die Spannung, Thomas kontrolliert nochmals bei allen Teilnehmern die Ausrüstung und dann geht es los.

Der Einstieg in Wasser ist relativ problemlos, wenn man die Wassertemperatur von 8 Grad ausser Acht lässt. :)

Es geht, wie im Entengang, hinter einander dem Fluss des Gebirgsbaches folgend talabwärts, wobei Thomas an der Spitze der Gruppe läuft. Sofort nach dem Einstieg kommt auch schon der ersten Wasserfall, an dem wir uns abseilen müssen. Als sich alle Teilnehmer abgeseilt haben, konnten wir die erste Sprünge aus 6 Meter machen – obwohl ich im letzten Jahr auch schon eine Canyoning Tour gemacht habe, ist die Aufregung wie beim ersten Sprungsofort da! Nach den Sprüngen folgte ein Teilstück, wo man über grosse, in den Gebirgsbach verkeilte, Felsen klettern musste oder einfach nur in seichten Wasser laufen.

Im laufe der Jahrunderte hat sich das Wasser seinen Weg geformt durch den Fels, es folgen Rutschen, steinige Wege und Wasserfälle, an denen wir uns abseilen mussten.  Bei unserer Tour waren sehr viele Sprünge dabei, die von 5-10  Meter Höhe variierten. Für jemanden, der sich lieber nicht springen traut auch kein Problem, weil bei dieser Canyoning

Basic Tour der „Felsenabstieg“ trotzdem möglich war. Aber vorweg, es sind fast alle gesprungen, war echt toll. Das Schwimmen durch die Schlucht war atemberaubend, teilweise schwimmten wir durch hohe Felswände.

Nach ca. 4 Stunden erreichten wir das Ende des Gebirgsbaches – und unsere Tour neigte sich dem Ende zu. Die Canyoning Tourmit Purelements war für das mySUMMIT Team wieder ein tolles Abenteuer!! Besonders bedanken möchte ich mich bei den Guide von Purelements – wir fühlten uns jederzeit sicher mit euch – DANKE für diesen unvergesslichen Tag!

Lust auf die Canyoning Einsteiger Tour bekommen? Informationen zur Canyoningtour von Purelements gibt es unter www.purelements.de!

Das mySUMMIT Team hat für euch noch ein ganz besonderes Highlight! Wir haben mit unserer HD Helmkamera die Canyoningtour gefilmt, erlebt das Canyoning aus einer neuen Perspektive – viel Spaß beim mySUMMIT Video….

mySUMMIT: Mammut Lagerverkauf Termine für Memmingen November 2011!!!

Hallo mySUMMIT und Mammut Freunde,

es ist wieder soweit – vom 24.November – 26.November 2011 findet der Mammut Lagerverkauf in Memmingen statt. Der Mammut Lagerverkauf November 2011 ist geöffnet am

24. Nov. 2011 von 09:00 – 19:00 Uhr
25. Nov. 2011 von 09:00 – 19:00 Uhr
26. Nov. 2011 von 10:00 – 15:00 Uhr

Memmingen in der Woringerstraße 11 (Autobahnausfahrt Memmingen Süd – Gewerbegebiet, neben Aldi/Lidl)
Alle Angaben ohne Gewähr.

Viel Spaß wünscht euch beim Mammut Lagerverkauf das mySUMMIT Team…

mySUMMIT: Interaktive 3D Karte von Realitymaps im Test

Für unseren nächsten Besuch in unserer zweiten Heimat – dem Allgäu – suchen wir eine schöne Wandertour. Ziel ist der Heilbronner Höhenweg, ein schöner Weg von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte im Allgäu. Auf der Suche nach einer Wanderkarte haben wir 3D Realitymaps im Internet gefunden.

Warum mit 3D Realitymaps-Landschaften planen?
3D Realitymaps bietet einen dreidimensionalen OutdoorTourenplaner für die Region, der mittels einer innovativen Visualisierungstechnologie detailgenaue Einblicke in die Bergwelt ermöglicht, wie sie in der Realität nicht möglich sind. Diese Ankündigung auf der Webseite hat uns von mySUMMIT natürlich neugierig gemacht und daraufhin haben wir die DVD Allgäuer Alpen und Kleinwalsertal 3D auf Herz und Nieren getestet!

Die Installation der DVD ist kinderleicht. Die Einstiegsmaske zeigt uns auf der linken Seite die Allgäuer Alpen in 3D und auf der rechten Seite ein Auswahlmenü, aufgebaut wie im Windows Explorer, in dem man gewünschte Informationen durch einfaches Anklicken aussucht.Diese werden direkt in die 3D-Karte eingeblendet. Tolle Funktion – die Informationen in der 3D Karte kann man sich nach seinen individuellen Wünschen zusammenstellen. Ausgewählt werden können z.B. Berghütten, Wanderwege, Gipfelbezeichnungen, Bergbahnen, Orte, Seen, Rad- und Mountainbiketouren und sogar vorhandene Webcams – um direkt durch einen Mausklick bei vorhandener Internet-Verbindung ein Live-Bild zu erhalten. Die Anzeige kann über den Menüpunkt „Ansicht“ noch angepasst werden. Durch einen Klick z.B. auf die Wanderroute auf den Gipfel des Nebelhorns wird ein Höhenprofil der Strecke mit Angabe der Höhenmeter, Länge der Strecke und eine kurze Tourenbeschreibung vom Bergverlag Rother angezeigt. Durch das gut funktionierende Navigieren kann man nun den gesamten Wanderweg virtuell verfolgen. In dieser DVD kann man schon viel detaillierter in die Karte zoomen, als bei Google Maps. Besonders wichtig ist, die Hinweise zum Navigieren beim Start der Karte zu beachten, dann fällt die Navigation etwas leichter. Über den Menüpunkt Hilfe – sind diese Tipps immer direkt abrufbar. Wenn man sich einmal an die Navigation gewöhnt, ist diese einfach per Mouse zu bedienen.

Neben dem gezielten Anklicken eines POI hat man auch die Möglichkeit einen POI zu suchen. Die Eingabe eines POI erfolgt nach Namen oder die Suche kann auch durch Eingabe der GPS Koordinaten erfolgen. Nach Eingabe des POI fliegt man zum gewünschten Ziel und verfolgt den „Flug“ z.B. aus der Hubschrauberperspektive. Mit dieser Funktion kann man aus der Vogelperspektive über Wiesen und Wälder, über Gletscher und Berggipfel fliegen.

Mit dem Menüpunkt Tourenplanung haben wir unsere eigene Tour über den Heilbronner Höhenweg komplett geplant. Höhenprofil, Streckenlänge, ja sogar den ganzen Weg haben wir von mySUMMIT im Detail bereits virtuell „abgewandert“. Die kompletten GPS-Daten der Wanderung von Oberstdorf zur Rappenseehütte, von dort einen Abstecher zum Gipfel des hohen Lichtes und schließlich über den Heilbronner Höhenweg rüber zur Kemptner Hütte haben wir uns über das GPX Format auf unser Garmin Oregon exportiert. Wir sind nun komplett gerüstet für unsere Wanderung und hoffen das in diesem Sommer der Regen weicht und wir starten können 🙂 Die schönsten Orte der Wanderung werden wir euch nach der Tour hier bei mySUMMIT vorstellen. Dann gibt es das komplette Strecken- und Höhenprofil, unsere persönlichen POI als pdf für alle zum downloaden.

Die 3D Karten von 3D RealityMaps begeistern uns von mySUMMIT schon jetzt – so realistisch in den Bergen virtuell unterwegs zu sein, steigert bereits bei der Tourenplanung die Vorfreude auf den Urlaub. Durch die einfache intuitive Bedienung und die individuelle Zusammenstellung der Informationen auf den 3D Kartenmacht das „surfen“ durch die Bergwelt richtig Spaß. Wir freuen uns darüber, euch in Zukunft noch informativere Reiseberichte unserer Bergtouren vorstellen zu können. Die 3D Tourenplaner sind für viele Regionen bereits zu kaufen, neben dem Allgäu z.B. für die Zugspitze, Wallis, Berchtesgaden uvm.

Aus unserer Sicht ist der Preis absolut fair, für knapp 25 Euro gibt es die 3D Tourenplaner von 3D Realitymaps in jedem gut sortierten Outdoorgeschäft oder hier.

 

Auch der Bayerischer Rundfunk hat in der Sendung Bergauf, Bergab die 3D Karten von 3D RealityMaps getestet. Hier der interessante Beitrag über die 3D RealityMaps Ötztaler Alpen 3D – Skitourenkarte Ost vom 28.01.2010.