Schlagwort-Archive: Hüttenwanderung

mySUMMIT: Neue Termine Mammut Lagerverkauf 2013 November online

Für alle Mammutbegeisterten haben wir wieder die Schnäppchen-Nachricht des Jahres.

Mammut_wmEs ist wieder soweit, die neuen Termine zum MAMMUT Werksverkauf  im November 2013 sind da! Der Mammut Lagerverkauf 2013 findet dieses Jahr im November in Seon (Schweiz) und im Dezember in Wolfertschwenden(Deutschland) statt. 

Am Mammut Firmensitz (Birren5, 5703 Seon) in der Schweiz findet der Rampenverkauf  vom 28.11. bis 30.11.2013 statt.

In Wolfertschwenden (Nähe Memmingen) findet der Mammut Werksverkauf an folgenden Tagen statt:

Donnerstag, 05.12.2013 -> 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
Freitag, 06.12.2013 -> 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
Samstag, 07.12.2013 -> 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

Auch in diesem Winter gibt es wieder umfangreiche Angebote von Mammut an Outdoorprodukten wie Bekleidung, Rucksäcke, Schlafsäcke und Schuhe zu attraktiven Preisen erwarten.

Advertisements

mySUMMIT: Tourenbuch für Kinder

Zwerg am Berg Verlag_
Tourenbuch für Kinder

Über steinigen Untergrund immer steiler hinauf. Immer wieder bieten sich uns atemberaubende Ausblicke. Nach drei Stunden Aufstieg erreichen  wir den  Gipfel des Molden. 1.116m. Der erster Gipfel unseres Babys! Das wird natürlich sofort im Gipfelbuch vermerkt. Wer kann schon seinen ersten „Gipfelerfolg“ mit sechs Monaten aufweisen?

Als Gipfelbuch für unser Kind nutzen wir das Tourenbuch  für Kinder vom „Zwerg am Berg Verlag München“. Ein wirklich tolles Buch, indem jeder erreichte Gipfel bei Wanderungen mit Papa und Mama durch die Kinder selber festgehalten werden. Es  gibt jede Menge Platz zum Festhalten der Gipfelbesteigungen, neben einer kleinen Tourenbeschreibung, können die Kinder das Wetter, Erlebnisse, Bilder und natürlich den Gipfel- oder Hüttenstempel eintragen.

Zusätzlich gibt es in „Meine Berge – Tourenbuch für Kinder“ einige Mal- und Rätselseiten zum Thema Berge und Wandern damit das Kind auch auf der Hütte kreativ tätig ist, während es auf eine Brotzeit wartet. Auf den letzten Seiten enthält das Buch wertvolle Tipps und Informationen für Eltern:

Wie bereite ich mein Kind auf seine erste Wanderung vor? Wie muss eine Tour mit Kindern gestaltet sein? Mit welchen Spielen kann ich mein Kind zum Laufen motivieren? Und was muss in den Rucksack? Zusätzlich hat das Tourenbuch hat ein wirklich tolles  Format und passt in jeden Wanderrucksack.

Zwerg am Berg Verlag
Der erste Gipfel… als Erinnerung Fotos einkleben oder Hütten- und Gipfelstempel sammeln

 

Das Tourenbuch ein MUSS für jede Familie! Bei einem Preis von 8,95 Euro auch ein tolles Geschenk für die kleinen und großen Gipfelstürmer, die mit ihren Eltern gerne in den Bergen oder der Natur unterwegs sind!

mySUMMIT: Mammut Ultimate Hoody im Test

Kurz vor meinem Wanderurlaub hat meine alte Softshell Jacke den Geist aufgegeben. Eine neue musste somit her. In weiser Voraussicht habe ich mich auf die Suche nach einer richtig guten Softshell Jacke gemacht. Also los zum Outdoorladen in der City und Jacken anprobieren. Wir brauchen eine Softshell für leichte Wanderungen, aber auch zum Tragen auf Hochtouren in den Alpen. Somit benötigen wir eine winddichte, wasserabweisende Jacke, die aber trotzdem atmungsaktiv sein muss!

Gefunden haben wir die Ultimate Hoody von Mammut. Mammut selber gibt bei der Mammut Ultimate Hoody an, sie sei optimal geeignet für klassische Hochtouren, Klettersteige, Mehrtageswanderungen, Trekking, Winterwandern, Schneeschuhlaufen und geeignet für Mehrseillängentouren. Genau das was wir von mySUMMIT suchen! Aber hält die Ultimate Hoody von Mammut auch das was die Werbung verspicht? Um das rauszufinden kauften wir und die Jacke und testeten diese für euch.

Beim ersten Anziehen fällt auf, das die Mammut Ultimate Hoody einen figurbetonten Schnitt hat und die Jacke nah am Körper anliegt. Besonders beim bewegungsintensiven Outdooraktivitäten trägt die Softshell sich hervorragend. Auf unserer Wanderung hatten wir wechselnde Wetterbedingungen. Neben viel Wind, den der GORE® WINDSTOPPER®-Stoff perfekt absorbiert, hatten wir auch Sonnenschein. Bergauf wurde es schnell warm unter der Jacke aber Mammut hat sich auch hierfür was einfallen lassen. Zum einen wurde eine atmungsaktive Membran verarbeitet und zusätzlich gibt es ein 2 Wege RV Unterarm-Belüftungssystem. Besonders bei warmen und sonnigen Tagen ist das lange Unterarmbelüftungssystem von Vorteil, denn mit ihr sorgt man fühlbar für ein besseres Klima in der Softshell. Das Belüftungssystem besteht aus einem 2-Wege-Reißverschluss, der vom Ellenbogenbereich bis zum Saum geht. Beim Tragen eines Rucksackes ist uns der Reißverschluss nicht negativ aufgefallen.

Auch der Kletterhelm passt unter die Kapuze

Für uns war auch von großer Bedeutung, dass wir eine große Kapuze haben, welche einen Kletterhelm umschließt. Die vorne verstellbare Kapuze hat in der Front einen kleinen Schirm. Durch Einstellmöglichkeiten lässt sich die Kapuze in der Größe verkleinern und vergrößern – passend für jeden Kopf. Die Kapuze lässt sich gut auf den kleinen Kopf einstellen und man kann durch das dehnbare Material den Kopf nach rechts und links drehen, ohne das die Sicht gestört wird.Wenn man sich bei schlechtem Wetter richtig „zuknöpfen will“, helfen der Kinnschutz über dem 2-Wege-Reißverschluss und die Daumenschlaufen am Ärmelbünchen.

Taschen

Auf der Vorderseite laden zwei 2 Eingriffstaschen mit Reißverschluss die Hände zum Verweilen bei miesem Wetter ein, eine Innentasche mit Reißverschluss hat man bei der Mammut Ultimate Hoody auch.

Gewicht

Entscheident auf einer Outdoortour ist natürlich noch das Gewicht. Mammut gibt das Gewicht mit 480 g beim Mammut Ultimate Hoody Männermodell an, die Jacke ist somit keine Ultralight Jacke, für eine Softshell mit Kapuze finde ich die Ultimate Hoody aber nicht zu schwer.

Fazit

Wir von mySUMMIT sind von der Mammut Ultimate Hoody begeistert. Zugegeben, 250,- Euro für eine Softshell ist nicht gerade wenig, wir allerdings wissen die Qualität dieser Marke zu schätzen. Schon seit mehr als 10 Jahren kaufen wir Jacken von MAMMUT. In der gleichen Zeit habe ich Softshell von anderen Herstellern längst aufgebraucht. Lieber gebe ich einen Euro mehr aus und ich weiß was ich habe, vor allem wenn ich auf Reisen bin, weiß ich Zuverlässigkeit und Qualität sehr zu schätzen. Wir von mySUMMIT können hier eine unangefochtene Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn der Preis hoch ist, das Preisleistungsverhältnis stimmt. Habt Ihr Erfahrungen mit Mammut Ultimate Hoody gesammelt, dann teilt sie uns mit!?

Unsere Leser und wir sind dankbar über jeden Tipp …

mySUMMIT: Klettern, Bergsteigen 2008-2010

Liebe Leser,

leider fällt der Sommer 2011 einfach aus – es ist kalt, es regnet und letzte Woche hat es geschneit in den Bergen. Viele von euch mussten die geplanten Bergtouren aufgrund des Wetters absagen oder abbrechen – auch wir sagten eine geplante Bergtour für dieses Wochenende ab. Um uns alle etwas aufzumuntern, schaut euch einfach das mySUMMIT Bergsteigen, Klettern Video an, in dem es tolle Bergimpressionen zu sehen gibt. Die Bilder entstanden am Großglockner, am Gardasee, auf der Haute Route in der Schweiz, am Kilimanjao, am Mount Everest in Nepal und am Cerro Torre und Fritz Roy in Patagonien. Besonders das letzte Bild vom Fritz Roy solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Ich hoffe das wir bald wieder besseres Wetter haben und wir alle wieder in unsere geliebten Berge kommen.

Gruß von Volker vom mySUMMIT Team – VIEL SPAß
EINFACH HIER KLICKEN UND mySUMMIT Video AUF YouTube ANSEHEN!!

mySUMMIT: Buchtip – Hüttenwanderungen Bayrische Alpen

Wir vom mySUMMIT haben heute in einer Buchhandlung das Buch von Simon Auer – „Die schönsten Hüttenwanderungen in den bayerischen Alpen + CD-ROM“ gefunden. Die bayerischen Hausberge zwischen Berchtesgaden und Füssen sind ein nahezu unerschöpfliches Wanderparadies. In diesem Wanderbuch finden sich auf 144 Seiten 50 ausgewählte Wanderungen, die über abwechslungsreiche Wege und Steige zu kinderfreundlichen Hütten und urigen Almen führen. Immer im Blick: Naturerlebnisse und andere Besonderheiten.

Extra: auf der beiligenden CD-Rom befinden sich alle 50 Tourenkarten als PDF zum Ausdrucken für unterwegs oder zum Mailen an Freunde, mit denen man auf Tour geht.

Gebundenes Buch, Pappband, 144 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Fotos mit CD-ROM
ISBN: 978-3-517-08660-6
 
mySUMMIT sagt: KAUFEN!
Hier könnt Ihr das Buch von Simon Auer – „Die schönsten Hüttenwanderungen in den bayerischen Alpen“ kaufen ->>>>
 

mySUMMIT: Einer der schönsten Höhenwege der Alpen

Dienstag Nachmittag – die fertige Präsentation per mail versendet und ab ins Auto. Ich fahre von der Arbeit direkt Janina abholen. Gegen 20 Uhr treffen wir uns mit Freunden in Frankfurt, wo wir auf einer Geburtstagsfeier eines Großglocknersbesteigers eingeladen sind. Es wird gegrillt und bei kühlem Bier haben wir uns viel zu erzähen. Ein halbes Jahr haben wir uns nicht mehr gesehen…. gegen Mitternacht fallen wir müde ins Bett. Die nächste Woche verbringen wir auf dem Stubaier Höhenweg – 120 KM, 8670 Höhenmeter haben wir in den nächsten 7 Tagen vor uns. Gnadenlos klingelt gegen 6 Uhr der Wecker. Wir müssen von Frankfurt heute noch nach Neustift im Stubaital fahren, etwas Verpflegung einkaufen und 3 Stunden aufsteigen.

1. Tag: Neustift – Starkenburger Hütte – (3,5 KM, 700 Höhenmeter, 3 Stunden)
Nach der langen Fahrt fällt uns der Aufstieg sehr schwer… aber bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir nach 3 Stunden  die Starkenburger Hütte. Der Hüttenwirt ist nicht gut gelaunt und wenig hilfsbereit. Wir essen zu Abend und fallen früh ins Bett – morgen wartet ein langer Tag auf dem Stubaier Höhenweg auf  uns.

2. Tag: Starkenburger Hütte – Neue Regensburger Hütte (23 KM, 2000 Höhenmeter, 10 Stunden)
Gegen 5:30 Uhr klingelt der Wecker da heute ein langer Tag auf uns wartet. Wir wollen heute zwei Tagesetappen zusammenlegen und gehen sehr früh ohne Frühstück los. Wir werden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt und beeindruckenden Lichtverhältnissen. Wir wandern erst durch ein Stein- und Schotterfeld welches im Schatten der Kalkkögeln liegt. Etwas später wandern wir über einen wunderschönen Pfad durch ein Wiesen- und Blumenmeer. Wir sehen Schafe (die uns den ganzen Höhenweg beleiten werden) und kleine Murmeltiere, die vor Ihrem Bau miteinander spielen. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Seduck Hochalm, wo es erstmal unser mitgebrachtes Frühstück und eine leckere Apfelschorle gegen den Durst gibt. Nach einer langen Pause folgen wir gestärkt den Weg zur Franz-Senn-Hütte die wir gegen 12 Uhr erreichen. Wir bestellen uns eine leckere Knödelsuppe zum Mittagessen und geniessen die Sonnenstrahlen und die Gespräche mit den anderen Wanderern. In dieser Saison arbeitet ein Sherpa auf der Hütte – es gab Bilder und bekannte Souvenirs aus Nepal zu kaufen. Nach ca. 1 Stunde Mittagspause folgten wir dem Weg in das weite Hochtal des Kuhgschwez hinein. Der Pfad gewinnt allmählich an Höhe und wird später richtig Steil. In Serpentinen und über große Gesteinsbrocken beginnt unsere letzte Steigung an diesem Tag. Der Gipfel ist erreicht und nun wander wir nur noch bergab zur Regensburger Hütte, die an einem gewaltigen Wasserfall liegt. Endlich nach gut 10 Stunden Fußmarsch haben wir unser Ziel erreicht.

3. Tag:  Neue Regensburger Hütte – Dresdner Hütte (12 KM, 1.750 Höhenmeter, 6 Stunden)
Der Tag auf dem Stubaier Höhenweg beginnt mit einem kleinen Schock – Nepel, Regen und als ob das nicht schlimm genug ist sollen Mittags auch noch Gewitter aufziehen. Wir Frühstücken erstmal gemütlich und diskutieren unsere Optionen. Bei Nebel und Gewitter sollten wir nicht im Hochgebirge insb. im Anstieg auf den Grawagrubennieder stecken. Gut 95 % der Hütte steigt ins Tal ab… Janina und Volker warten etwas – das Wetter wird aber nicht besser. Wir treffen eine Entscheidung – wir gehen die zwei Stunden bis zur Schlüsselstelle dieser Etappe – der Anstieg auf den Grawagrubennieder – und sollte das Wetter schlechter werden bzw. Gewitter aufziehen kehren wir zu Hütte um. Ins Tal absteigen – NEIN das machen wir nicht! Zum Glück ist Janinas Bruder Metrologe und versorgt und mit der Analyse der aktuellen Radarbilder. Ca. 160 KM von uns entfernt tobt das Unwetter. Diese Wetterprognose untermauert unsere Entschedung und wir beginnen diese Etappe gegen 8:30 Uhr. Wir benötigen gut 1,5 Stunden entlang der Ebene „Hohes Moos“ – welche wir leider durch den dichten Nebel kaum sehen können. An der Schlüsselstelle angekommen – erhalten wir die nächste Nachricht – 130 KM ist die Gewitterfront weg – evtl. erreichen euch nur ein paar Ausläufer. Also beginnen wir den Aufstieg durch das Schneefeld und lassen die Kletterpassage nach ca. 30 Minuten hinter uns. Der Weg führt durch steile Felsrippen, die durch den dichter werdenden Nebel ein mystisches Bild abgeben. Kurz vor dem Mutterberger See passiert es dann – Volker gerät ins stolpern und stürzt genau mit dem Knie auf einen Stein. Die gute Mammut Base Pants ist komplett eingerissen – das Knie blutet und hat ne dicke Schramme abbekommen…  wir legen eine Pause ein – die Wunde reinige ich mit Wasser uns verbinde diese. So langsam merken wir die Ausläufer des Gewitters – es beginnt zu nieseln und wir wandern auf dem Stubaier Höhenweg immer zügiger Richtung Dresdner Hütte. Nach dem letzten Aufstieg über den Egesengrat sehen wir endlich die Hütte. Noch 5 Minuten zu laufen und plötzlich – von jetzt auf gleich – Platzregen… wir laufen mit unseren schwere Rucksäcken zur Hütte – werden aber trotzdem pitsch nass. Die Dresdner Hütte liegt mitten im Skigebiet und ist eher ein Hotel. großzügige Lager, Sauna und heiße Duschen – die Essensausgabe erinnert an eine Kantine …  keine Hütte die dem mySUMMIT Team gefällt. Jedoch möchte ich die Gulaschsuppe loben – sehr lecker. Den Abend verbrachten wir mit Kniffeln – den Volker als Kniffelkönig gewann (leider auch nur an diesem Abend 🙂 ).

4. Tag:  Dresdner Hütte – Nürnberger Hütte (9 KM, 2.100 Höhenmeter, 7 Stunden)
Juchuuu endlich können wir heute ausschlafen, da heute unsere Freunde aus Frankfurt zu uns stossen. Gegen 9 Uhr wollen Sie an der Dresdner Hütte sein – pünktlich sind Sie ja – aber die Sonne ist nict im Gepäck – im Gegenteil es schneit! Ja es schneit… und ich habe nur noch ne kurze Hose *brrrr* Wir freuen uns das wir den weiteren Stubaier Höhenweg gemeinsam wandern werden – aber erstmal Frühstücken wir gemeinsam. mhhh leckere Schoko-Croisant aus dem Tal. Ganz gemütlich wandern wir gegen 10 Uhr los – dicke Flocken fallen vom Himmel und Wind kommt auf. Über rutschige, verschneite Geröllhalden steigen wir zum Peiljoch auf. Der Wind wird immer stärker und das Schneetreiben dichter. Auf dem Peiljoch angekommen, wartet ein wunderschönes Bild auf uns. Hunderte Stoanerne Mandln leicht mit Schnee bedeckt tauchen geheimnisvoll aus dem Nebel auf. Gigantisch, mystisch – einfach atemberaubend – ich habe ein Dejavu – hier sieht es aus wie in Nepal… (die mySUMMIT Tour 2009). 
In Serpentinen geht es über eine Eismoräne des Sulzenaugetschers zur Sulzenauhütte. Hier kommen wir nach ca. 3 Stunden an – endlich aufwärmen, Tee trinken und Mittagessen. Es gibt leckeren Leberkäse mit Bratkartoffeln und Salat…..    hier müssen wir uns leider von der Wandergruppe aus Norddeutschland verabschieden, die wir unterwegs kennengelernt haben…  wir wollen ja noch weiter bis zur Nürnberger Hütte. Durch den Schneefall können wir leider wieder keinen Gipfel besteigen, so dass wir die 4 Stunden zur Nürnberger Hütte recht zügig wandern. Am Abend spielen wir zusammen das Gesellschaftsspiel „Spiel des Lebens“ – welches Volker dank einer großzügigen Spende von 50.000 € gewinnt :).

 
 

5. Tag:  Nürnberger Hütte – Bremer Hütte  (5 KM, 1.050 Höhenmeter, 4 Stunden)
Das Wetter verspricht keine Besserung. Immer wieder Schneefall, Nebel – kein schöner Tag zum wandern. Wir wünschen uns, das wir den Stubaier Höhenweg endlich wieder bei Sonne geniessen können. Heute liegt eine eindrucksvolle Etappe vor uns – überall kann an in der Landschaft erkennen – wie der Gletscher seine Spuren im laufe der Jahrhunderte hinterlassen hat…. wir hätten es sehen sollen – aber wir hatten ja nur Nebel und Schneefall *kopfschüttel*. Der höchste Punkt dieser Etappe liegt auf 2.754 m – die Zollhütte am Simmingjöchl. Von dort gelangen wir innerhalb einer guten Stunde zur schönsten Hütte auf dem Stubaier Höhenweg – die Bremer Hütte. Wir richten unsere Lager ein und essen erstmal gemütlich zu Mittag. Felix, Janina und Volker möchten trotz der schlechten Wetterbedingungen die 3.070 m hohe Äußere Wetterspitze besteigen. Beim Aufstieg müssen wir selber Spuren im Schnee – der Weg ist nicht zusehen. Nach ca. 30 Minuten sind wir am Fels angekommen – leichte Kletterei beginnt. Die Nebelfelder reißen immer wieder auf, so dass wir weit genug sehen können. Der Schnee und der nasse Stein machen uns schon eher nachdenklich. Nach 30 Minuten Kletterei brechen wir ab. Es wird einfach zu gefährlich. Gemeinsam steigen wir ab – treffen unterwegs weitere Gipfelstürmer – die nach meiner Empfehlung auch absteigen. Den Abend verbringen wir mit Kartenspielen und Kniffeln. Besonders der Lammbraten ist auf der Bremer Hütte zu empfehlen 😉

6. Tag:  Bremer Hütte – Insbrucker Hütte (9,5 KM, 1.650 Höhenmeter, 7 Stunden)
Eine anspruchsvolle Etappe wartet auf dem Stubaier Höhenweg auf uns. Leider spielt das Wetter immer noch nicht mit – wir entscheiden uns jedoch direkt hinter der Bremer Hütte über den Klettersteig zu gehen – das spart mindestens 200 Höhenmeter an diesem Tag. Alles klappt bestens – dann kommen wir an eine Schlüsselstelle des Klettersteigs. Ein Abstieg durch einen 30 Meter tiefen Risskamin folgt. Felix klettert als erstes, dann die Mädels hinterher… Volker steht mit dem Rücken ins Tal am Abgrund vor dem Einstieg in den Kamin und wartet. Plörtlich verliere ich das Gleichgewicht, merke wie mein ca. 15 KG schwerer Rucksack mich in die Tiefe zieht. Sofort reagiere ich, schmeisse mich nach vorne „Richtung Berg“ und kann so gerade mich abfangen. Den Sturz ins Tals hätte ich nicht überlebt… da haben meine Schutzengel heute aufgepasst – DANKE! Nach dieser Schlüsselstelle ist ist der Weg eines – lang! Immer weiter bergauf – bergab folgen wir Stundenlang dem Wiesenpfad. Immer wieder verlieren wir 200 Höhenmeter – die sofort beim nächsten Anstieg wieder erklimmt werden. Dann endlich nach gut 6 Stunden erreichen wir den Ostgrat des Habichts und die Insbrucker Hütte kommt ins Bild. Die Hütte erreichen wir nach gut 45 Minuten wandern. Die letzte Hütte des Stubaier Höhenweg ist erreicht. Glücklich fallen wir uns in die Arme – es ist vollbracht! 120 KM, 8760 Höhenmeter stecken uns in den Knochen – Sonne, Schnee, Regen und Nebel – eine besondere Woche neigt sich dem Ende. Den Hüttenabend verbingen wir gemeinsam mit unseren Wegegleitern aus dem Harz und Tobi und Berit! Ich hoffe wir sehen uns bald in Kölle auf ein Kölsch!!!  Am nächsten Morgen wachen wir wieder auf und was glaubt Ihr welches Wetter herrscht……. genau Schneefall!!!!!!!!

Am Ende der Woche empfinde ich…   Wohlbefinden – das seltene Gefühl in sich selbst zu ruhen, den Körper und die Seele als Zuhause zu empfinden….

mySUMMIT: Stubaier Höhenweg

Wir vom mySUMMIT Team wollen euch die nächste Tour vorstellen. Gemeinsam mit unseren Freunden, laufen wir in diesem Jahr den Stubaier Höhenweg. Insgesamt werden wir 7 Tage unterwegs sein.  Der Stubaier Höhenweg ist einer der schönsten Höhenwanderwege Österreichs. Mit 120 km Länge und über 8000 Höhenmetern stellt der Stubaier Höhenweg aber auch entsprechende Anforderungen an die Bergsteiger.  Trittsicherheit, eine entsprechende Grundkondition, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung sind Grundvoraussetzungen um die Bergwelt des Stubaitals von seiner schönsten Seite kennenzulernen.  Am Anreisetag steigen wir zur Starkenburger Hütte auf. Der zweite Tag hat es direkt in sich, Trekking vom feinsten – für die Etappe zur Neuen Regensburger Hütte benötigen wir insg. 10 Stunden. Am dritten Tag geht es zur Dresdner Hütte, wo bereits unsere Freunde aus Frankfurt auf uns warten. Von der Dresdner Hütte wandern wir zur Sulzenau Hütte, ggf. mit Aufstieg zum Trögler. Am vierten Tag wandern wir zum größten See der Stubaier Alpen – ein Panorama wie aus dem Bilderbuch erwartet uns. Übernachtet wird in der Nürnberger Hütte. Von der Nürnberger Hütte steigen wir zur 2754m hoch gelegenen Zollhütte am Simmingjöchl auf – danach folgt der Abstieg zur Bremer Hütte. Der Weg zur Insbrucker Hütte ist eine anspruchsvolle Etappe mit einer Gehzeit von bis zu 7 Stunden. Am letzten Tag seigen wir gemütlich nach Neustift ab und die Heimreise beginnt. Wir freuen uns auf eine aufregende, erlebnisreiche Wanderwoche in den Stubaier Alpen. Wanderfreunde die diese Hochtour mit Bergführer durchführen wollen, empfehlen wir die Stubai-Durchquerung der Bergschule Oase-Alpin aus Oberstdorf.

Eine interaktive Karte findet Ihr hier.

mySUMMIT: Hüttentest Fiderepasshütte

Wir bereits angekündigt gibt es bei mySUMMIT die neue Kategorie:  Hütten und Hüttenwanderungen. Unter dieser Rubrik erstellen wir unseren persönlichen Hüttenführer, in dem allg. Informationen über die Hütte dargestellt werden, aber auch Insidertips wie z.B. der „Küchentipp“. Volker Reinsch vom mySUMMIT Team: „In vielen individuellen Wanderungen quer durch die Alpen haben wir viele Eindrücke über die unterschiedlichsten Hütten und Almen gesammelt. Lange haben wir überlegt, diese in einem Buch zu sammeln und zu veröffentlichen – aber wir haben uns entschieden, unsere Datensammlung unseren Lesen kostenlos zu Verfügung zu stellen.“ Wir vergeben in den Kategorien 1 bis 6 Sterne  (wobei 6 Sterne „sehr gut“ bedeuten und 1 Stern „ungenügend“)

Heute wollen wir euch die Fiderepasshütte im Allgäu vorstellen.

Inhaber: DAV Sektion Oberstdorf
Hüttenwirt/-in: Hubert Kaufmann
Schlafplätze: Lager für ca. 120 Personen 

Lage (**** Sterne): Eine prachtvollen Kulisse erwartet Sie, zwischen herrliche Bergwiesen und steilen Felswänden liegt die Fiderepasshütte!  
besonderes Highlight: Die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich verläuft direkt über die Terrasse.
Essen (**** Sterne): Die Speisekarte sieht die Klassiker auf den DAV-Berghütten vor. Die Bedienung immer freundlich und das Essen schmeckt richtig lecker!
mySUMMIT Küchentipp: unbedingt zum Frühstück das Müsli mit frischen Obst wählen… mhhhh lecker 🙂 
Reservierung (***** Sterne):  Über die Homepage kann man sehr einfach Schlafplätze reservieren. Vom Hüttenwirt erhält man eine Bestätigungs e-mail . Super Service!
Gemütlichkeit (*** Sterne): Leider ist die Frequentierung der Hütte sehr hoch, so dass es nötig wurde einen dritten Gemeinschaftsraum anzubauen. Dadurch verliert die Hütte etwas Charm 😦
Sauberkeit (**** Sterne): Die Santitäreinrichtungen und die Gemeinschaftsräume sind sehr gepflegt.
mySUMMIT Gesamturteil: **** Sterne 

 
 
 
 

 

Tourenmöglichkeiten:

Mindelheimer Hütte -> Gehzeit: 3 Stunden
 Holzgauer Haus -> Gehzeit: 5 Stunden
 Rappenseehütte -> Gehzeit: 7 Stunden
 Mindelheimer Klettersteig zur Mindelheimer Hütte  -> Gehzeit: 3-5 Stunden

Weitere Informationen gibt es auf der Hüttenhomepage!