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Im Winter draußen klettern

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E9 – die bekannte Klettermarke

 

 

 

 

 

 

 

Im Winter draußen klettern? Wer kommt denn auf so eine Schnapsidee…. wie soll man sich denn mit dicker Winterkleidung vernünftig am Fels sichern?

Die Antwort auf diese Frage hat das mySUMMIT Team beim unserer Recherche nach guter Kletterkleidung im onlineshop von chalkr auf eine tolle Jacke der Firma E9 gefunden:

Es gibt eine Winterjacke, die so konzipiert ist, dass man auch mit Klettergurt warm angezogen und perfekt gesichert ist. Durch eine Öffnung auf der Vorderseite kann man den Klettergurt problemlos hindurchführen. Ansonsten ist die Jacke nicht nur kuschelig warm durch einen innen liegenden Teddystoff, sondern bietet auch perfekte Bewegungsfreiheit durch ihren guten Schnitt.

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Der Innenstoff ist schön warm

 

 

 

 

 

 

 

 

Das robuste Obermaterial scheint auch einiges auszuhalten und hat bei den ersten Tests des mySUMMIT Teams schon überzeugt: Zahnbürstenschlaufen, gefütterte Taschen und Klettergurt-gerechter Schnitt sind wichtige Eigenschaften, die Kletterer und Boulderer zu schätzen wissen… so wird das Klettern am Fels auch im Winter angenehmer und sicherer.

Diese innovative Jacke hat uns neugierig gemacht. Welche Firma steht da hinter? Wer hat es geschafft, Funktionalität und sportliches Design so wunderbar zu kombinieren?

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genial – durch die Tasche am Bauch kann man den Klettergurt zum sichern anziehen

 

 

 

 

 

 

 

 

E9 ist ein italienisches Unternehmen, welches inzwischen bei Kletterern der gesamten Welt sehr beliebt ist. Beim Durchstöbern des Klettershops chalkr finden wir noch unzählige weitere tolle Artikel dieser Marke.

Es verwundert also nicht, dass der Gründer der Firma E9 der Kletterer und Boulder-Weltmeister Mauro Calibani ist. Mit seiner Kletterbekleidungslinie hat er eine einzigartige Marke geschafften – im Design inspiriert durch verschiedene Felsformen und Steinarten. Das Ziel der Marke E9 ist es, Produkte für Menschen zu entwickeln, die den Moment leben und die Energie des Augenblickes spüren.

Die Idee für die Namensgebung E9 entstand durch einen berühmten Kletterfilm, wo es um die schwierigsten Kletterabenteuer geht. Der Ausdruck E9 ist das Level für eine gefährliche und schwierige Route, wobei E10 auf der Schwierigkeitsskala das höchste Level ist. Mauro Calibani hat selbst einmal das Level E9 geschafft, was dann der Grund für die Namensgebung seines Labels war.

Neben Funktionalität und Design hat uns von mySUMMIT auch die Nachhaltigkeit der Produktion überzeugt, denn alle Produkte werden in Italien produziert. Die Transportwege sind kurz, wodurch die Umwelt geschont wird.

E9 steht für den Schutz und Respekt der Felsen, denn sie sind es, die dem Italiener bis heute die Inspirationen für seine Kollektionen geben.

mySUMMIT: Top of Norway Galdhopiggen 2.469 m

Nachdem ich am ersten Tag die Besteigung wegen schlechtem Wetter abbrechen musste, gibt es heute am 10 Juli 2013 den zweiten Versuch.

Das Wetter soll laut norwegischen Wetterdienst heute super werden, 2-3 Grad kalt, kein Wind und Sonnenschein. Nach gut 1,5 Stunden Anfahrt beginnt gegen 07:00 Uhr die Besteigung des höchsten Bergs Norwegens. Meine Outdoor-Ausrüstung und Bekleidung für diese Bergbesteigung habe ich bereits  am Vortag gepackt.

Bis zum Gipfel vom Galdhopiggen sind über 1.300 Höhenmeter zu überwinden. Die erste Stunde geht es über einen sehr steilen schönen Pfad – wie man Ihn auch aus den Alpen vom Hüttenwandern kennt. Vor mir ist heute noch keiner vom Ostfuß des Massivs her aufgestiegen, so bin ich der einzige Bergsteiger und ich freue mich den Weg ganz alleine für mich zu haben. Nach einer guten Stunde mache ich Frühstückspause, da ich seit dem Aufstehen nur ein kleines Knäckebrot ohne Belag gegessen habe. Ich genieße das Panorama, der Gletscherfluss Visa fliest  laut rauschend im Tal und auf der anderen Seite des Tals fliesst eine Gletscherzunge den Berg hinab.

Der Weg ist gut markiert, jedoch beginnt die anstrengende Blockkletterei  über eine Moräne vom Gletscher Svelnosbrean. Immer wieder wechseln sich lange Schneefelder  mit Blockkletterei ab. Endlich ist ein Gipfel zu erkennen, ein Blick auf die Uhr sagt mir, das dies nicht der Galdhopiggen sein kann. Nachdem ich mich bis auf den Gipfel herauf gekämpft habe, schaue ich auf die Karte und stelle fest, das ich den Vorgipfel Svellnose erreicht habe. Immer steiler wird nun das Gelände, welches sich in Blockkletterei auf der Moräne und lang gezogene Schneefelder aufteilt. Heute Nacht ist etwas Neuschnee gefallen, welcher auf dem gefrorenen Schneefelder liegen geblieben ist. Der Weg hat mittlerweile einen Hochalpinen Charakter. Es geht über steile gefrorene Schneefelder und ich ziehe mir die Steigeisen an. Da ich als erstes heute hier oben alleine unterwegs bin, möchte ich kein Risiko eingehen. Ich bin froh das ich mir im The North Face Online Shop noch passende Outdoor Unterwäsche gekauft habe, da die Sonne mittlerweile sehr stark scheint und es richtig warm wird.

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Endlich erreiche ich den Vorgipfel Keilhaus topp auf 2.355 Meter höhe. Der Vorgipfel wurde nach dem Nationalpark Jotunheimen Entdecker und Geologen Balthasar Mathias Keilhau benannt, der die Erstbesteigung des Galdhopiggen an dieser Stelle wegen Schlechtwetter abbrach. Die erste bekannte Besteigung gelangt Steinar Sulheim, S. Flaatten und L. Arnesen im Jahre 1850. Vom Keilhaus topp ist der Gipfel des Galdhopiggen bereits zu sehen. Von hier aus nur noch gute 100 Höhenmeter, die es nochmal in sich haben. Man kämpft sich drei steile Schneefelder hinauf. Oben angekommen schreie ich – wie immer wenn ich einen Gipfel erreiche – „mySUMMIT“ laut heraus.

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Ich bin wirklich froh den Gipfel erreicht zu haben, nicht nur den höchsten Berg Norwegens, nein es ist sogar der höchste Berg Skandinaviens. Ein beeindruckendes Panorama bietet sich mir, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Man sieht die beeindruckende Berg- und Gletscherwelt, bishin zu den Fjorden an der Westküste. Es ist wirklich atemberaumend schön. Ich ruhe mich etwas aus, esse und trinke meine mitgebrachte Jause und mache dann das obligarorische Gipfelfoto. Ich stehe ganz alleine hier oben, geniesse die Stille und das Panorama.

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Der Abstieg gelingt mir schnell, da man die mittlerweile aufgetauten Schneefelder  runter rutschen kann und nach 1,5 Stunden erreiche ich den Wiesenpfad. Jetzt bin ich schon 8,5 Stunden unterwegs, davon gute sieben Stunden am Berg und die Konzentration lässt nach. Endlich um  14:30 Uhr erreiche ich wieder das Berghotel Spiterstulen, wo ich unser Auto geparkt habt. Nun muss ich nur noch die 1,5 Stunden Autofahrt bis zu unserer Blockhütte im Nationalpark Jotunheimen zurücklegen. Nach 11,5 Stunden nehme ich meine Familie wieder glücklich in den Arm.

mySUMMIT: Klettern, Bergsteigen 2008-2010

Liebe Leser,

leider fällt der Sommer 2011 einfach aus – es ist kalt, es regnet und letzte Woche hat es geschneit in den Bergen. Viele von euch mussten die geplanten Bergtouren aufgrund des Wetters absagen oder abbrechen – auch wir sagten eine geplante Bergtour für dieses Wochenende ab. Um uns alle etwas aufzumuntern, schaut euch einfach das mySUMMIT Bergsteigen, Klettern Video an, in dem es tolle Bergimpressionen zu sehen gibt. Die Bilder entstanden am Großglockner, am Gardasee, auf der Haute Route in der Schweiz, am Kilimanjao, am Mount Everest in Nepal und am Cerro Torre und Fritz Roy in Patagonien. Besonders das letzte Bild vom Fritz Roy solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Ich hoffe das wir bald wieder besseres Wetter haben und wir alle wieder in unsere geliebten Berge kommen.

Gruß von Volker vom mySUMMIT Team – VIEL SPAß
EINFACH HIER KLICKEN UND mySUMMIT Video AUF YouTube ANSEHEN!!

mySUMMIT: Brenta Klettersteige

Heute wollen wir euch die nächste große mySUMMIT Tour vorstellen. Im September geht es für uns gemeinsam mit der Oase-Alpin Bergschule aus Oberstdorf in die Brenta. Das Brenta-Gebiet liegt nördlich vom Gardasee in der Region Trentino. Mit seinen Gipfeln bis über 3000 m Höhe ist es eine der schönsten Felsformationen im südlichen Dolomitgestein. Sechs Tage lang werden wir die Brenta-Klettersteige in den italienischen Alpen erkunden. Der besonderen geologischen Formation verdanken Bergwanderer die einzigartige Möglichkeit, auf waagrechten Bändern durch die senkrechte Felsenwelt der Brenta „spazieren“ zu können. Gut gesicherte Klettersteige und Höhenwege, wie z.B. der Bochette Weg oder Giro del Brenta sind bekannte Namen und versprechen allen eine erlebnisreiche Woche.

Weitere Informationen zur Klettersteig Woche gibt es hier.

mySUMMIT: Mindelheimer Klettersteig

Freitag Nachmittag – Büro abschliessen und ab ins Auto! Mit dem  Qashqai  fahren wir endlich wieder nach Oberstdorf – ins Allgäu in die Berge. In diesem Jahr zum fünften mal – ein spannendes Wochenende steht für mich von mySUMMIT auf den Programm. Freitag nur Anreise – hoffentlich schaffen wir es bis 20 Uhr – die Sonnenklause, meine Unterkunft in der Nähe von Sonhofen, hat die Küche bis dahin geöffnet. Wir haben es geschafft – und wir wurden wieder mal verwöhnt. Ein kulinarischer Hochgenuß – mhhhhh lecker!
Am Samstag wartet der Mindelheimer Klettersteig auf uns, so oft sind wir den Mindelheimer über den Krumbacher Höhenweg umgangen, aber jetzt endlich gehts über den Klettersteig. Und am Sonntag im Kleinwalsertal geht es mit dem Team von Purelements zum Canyoning.

Der Mindelheimer Klettersteig ist ein Klassiker unter den Touren im Allgäu. Wir von mySUMMIT stufen ihn als mäßig
schwierig ein, jedoch ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unabdingbar. Ausdauer ist unbedingt erforderlich, da für den Steig, sprich von Fiderepaßhütte bis zur Mindelheimer Hütte ca. 5 Stunden Gehzeit einzuplanen sind. Die Steig verläuft über den Grad der Schafalpenköpfe und endet kurz vor dem Kemptener Kopf.

Am Samstag klingelt der Wecker um 7 Uhr – aufstehe, waschen und auf zum Frühstück! Wir stürzen über das Frühstücksbuffet – und essen uns erstmal satt. Wir haben ja heute viel vor – da brauchen wir Energie. Da wir den Mindelheimer Klettersteig an einem Tag machen wollen, fahren wir bis zur Mittelstation mit der Fellhornbahn auf. Somit sparen wir uns zwei Sunden Aufstieg. Von dort geht es beim schönsten Wetter zur Fiderepasshütte. Gegen 11 Uhr erreichen wir die Hütte, es gibt eine gaaaanz große Apfelschorle und Gulaschsuppe. Die letzte Stärkung vor dem Klettersteig. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Grad der Schafalpenköpfe, welche wir am nächsten Tag unter die Füße nehmen möchten. Selbst die Leiter über die Felsspalte ist zu erkennen. Noch eine halbe Stunde Aufstieg über die Fiderescharte (2210m) und schon stehen wir beim Einstieg in den Mindelheimer Klettersteig. Wir legen Gurte, Klettersteigset und Helm an und checken nochmal die Ausrüstung. Und dann geht es auch schon los.

Zum Einstieg ist eine kleine aber steile Wand zu überwinden gilt. Diese ist jedoch gut mit Eisenhaken und Drahtseilen gesichert. Ist dies geschafft, so schafft man auch den Rest des Steigs. 🙂 Etwas vor der Mitte des Steigs ist die Leiter, die man von der Firderepashütte sehen kann. Zugegeben war ich etwas enttäuscht, die Leiter sieht spektakulärer von der Fiderepasshütte aus – als diese tatsächlich ist. 😦 Es muss eine eine 3-4 Meter breite Felsspalte überbrückt werden. Dem Mindelheimer Klettersteig folgend, hat es im letzten drittel noch ein paar ausgesetzte Stellen, wo man sich nicht auf dem Grad bewegt, sondern seitlich auf der Westseite klettert.  Diese Passagen sind aber durch gute Seilsicherungen problemlos passiebar. Gegen 17 Uhr erreichen wir die Mindelheimer Hütte. Da wir noch zurück nach Oberstdorf müssen (von hier ca. 5 Stunden Wegzeit) – gibt es erstmal eine große Portion Pasta und ein leckeres Bier! Mhhhh lecker – das haben wir uns auch verdient. Nach einer Stunde Pause steigen wir über die Schwarze Hütte ab, um durch das Tal über Birgsau zur Talstation der Fellhornbahn zu wandern. Anstatt 5 Studen haben wir die Strecke in gut 3 Stunden zurückgelegt. Etwas erschöpft aber überglücklich kommen wir am Auto an. Wir fallen uns in die Arme und gratulieren uns zu der anstregenden, aber wunderschönen Überschreitung des Mindelheimer Klettersteiges.

Nach 12 Stunden!!!!! endet ein langer Wandertag auf der Bank vor der Sonnenklause und wir geniessen den Abendblick in die Berge.  Danke für diesen tollen Tag: Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite!

Interesse an einem besonderen Einblick auf den Mindelheimer Klettersteig? Hier ist das mySUMMIT HD Video….

mySUMMIT: Gardasee – Erholung, Kultur, Kulinarisches

Die Sonnenstrahlen streifen mein Gesicht, das helle Licht weckt mich. 7:30 Uhr – ein Blick zum Doppelbett – die Mädels schlafen noch. Also drehe ich mich gemütlich um und versuche nochmal einzuschlafen. Gegen 9 Uhr stehen wir dann endlich auf… und sind uns schnell einig, heute gibts Erholung am Gardasee. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel Garden laufen wir in die Altstadt von Arco, da Volker Reinsch von mySUMMIT noch Wein kaufen will. Nach dem kurzen Shoppingvergnügen fahren wir zum See nach Riva – eine wunderschöne, romantisch gelegene Stadt direkt am Nordufer des Gardasees. Wir spazieren entlang der Hafenpromenade zum Lido. Auf unsere „Japanerin“ mussten wir immer wieder warten, wie kann man nur soooo viele Fotos machen. *lach* Da es in Riva den besten Eiskaffee geben soll, bestellen wir uns natürlich einen großen Pott. Ich wusste gar nicht, das in einem Milchkaffee immer die Sahne automatisch nachgefüllt wird 😉

Entlang der Ostküste fahren wir gemütlich mit unserem Qashqai bis Bardolino. Dort legen wir uns an einem schönen Strand an den See, genießen die Sonne, die erfrischende Kühlung des Wassers und die leckeren Apfelkekse :). Der Klettersteig vom Vortag steckt uns noch in den Knochen, da ist unser Erholungstag genau das richtige. Unsere Italienexpertin Caro hatte für den Abend noch Abendessen in der romantischen Kleinstadt Sirmione am Südufer des Gardasees geplant.

Wow… ich bin sprachlos…. zum Sonnenuntergang treffen wir in der Stadt ein, die rote Abendsonne legt sich über das Castello Scaligero…… Die Altstadt von Sirmione ist durch enge Gassen und ruhige Plätze geprägt, in denen der Besucher zahlreiche Boutiquen und Antiquitätenläden, Cafés und Restaurants findet. Auf einer Piazza wird eine Bühne aufgebaut, hier wird heute Abend noch eine Tanzaufführung geboten.. wir bleiben, suchen uns ein nettes Lokal und bestellen…. wieder viel zu viel Essen. mhhhh…. so viele Kohlenhydrathe am Abend 😉
Nach dem tollen Bühnenprogramm und dem Essen schlendern wir noch an der Uferpromenade und verbringen die letzte halbe Stunde liegen auf einem Bootssteg. Wir sehen am anderen Ufer des Sees Gewitterblitze, die Lichter der Häuser… wir reden kaum – geniessen einfach nur den Augenblick – einer dieser Momente an der die Welt stehen bleibt….

Diese Erlebnisse sind einzigartig…. es sind diese Touren wo man die Ruhe erlebt, neue Kräfte sammelt, die Dinge des Alltags ins Rechte Licht rückt, ein Gefühl von Freiheit, Klarheit über viele Lebensfragen erlangt und das Leben in einer höheren Intensität spürt.

mySUMMIT: Bergsaison – es geht los

Wir von mySUMMIT haben die Planungen für den Bergsommer 2010 abgeschlossen. In diesem Jahr gibt es wieder viele spannende Tourenberichte für euch –  die ersten Touren wollen wir euch heute vorstellen….  

ACHTUNG Es wird einige Überraschungen geben in diesem Tourenjahr – Ihr dürft gespannt sein ACHTUNG 

Tour 1 – MINDELHEIMER KLETTERSTEIG
Der Mindelheimer Klettersteig führt über die drei Schafalpenköpfe (höchster Punkt 2.320 m) in den Allgäuer Alpen. Es handelt sich um einen mittelschweren Klettersteig der Kategorie C. Ausgangspunkt ist entweder die Mindelheimer Hütte auf 2.058 m oder die Fiderepasshütte in 2.076 m Höhe. Im Allgemeinen wird empfohlen den Steig von der Fiderepasshütte aus zu begehen, da in dieser Richtung die meistens Begeher unterwegs sind. Eine Begehung in Gegenrichtung kann unangenehm viel Gegenverkehr zur Folge haben. Der Klettersteig ist sehr gut gesichert und bietet neben anspruchsvollen Stellen auch viel leichtes, allerdings ungesichertes Gehgelände.

Eine senkrechte 15 m-Wand sowie eine Brücke über eine Felsspalte in Sichtweite der Fiderepasshütte sind die Höhepunkte dieser aussichtsreichen Tour. Für eine Begehung sind Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, stabiles Wetter und gute Kondition nötig. Außerdem ist das auf Klettersteigen nötige Klettersteigset sowie ein Helm erforderlich. Die benötigte Zeit für eine Begehung beträgt etwa drei bis vier Stunden.

Tour 2 – SCHWEIZ
Das mySUMMIT Team wird endlich wieder in die Schweiz reisen. Genauer werden wir in der Zentralschweiz – rund um den  Vierwaldstättersee den Rigi und den Pilatus besteigen.

Tour 3 – ZUGSPITZE KLETTERSTEIGE
Bereits im Mai 2009 war das mySUMMIT Team bereits im Aufstieg zur Zugspitze, als zuviel Neuschnee den Weg unpassierbar machte und wir umkehren mussten. In diesem Jahr werden wir einen neuen Anlauf versuchen. Geplant ist der Aufstieg über das Höllental. Bis zur Höllentalanger Hütte geht man 2 bis 2,5 Stunden, vom Höllentalanger bis zum Einstieg in den Klettersteig 3 bis 4 Stunden, Klettersteig 2,5 bis 3 Stunden. Gesamt: 7,5 bis 9,5 Stunden.

Tour 4 – BRENTA KLETTERSTEIGE
Wir freuen uns, eine Tour durchführen zu können, die wir bereits lange im „Programm“ hatten. Einer besonderen geologischen Formation verdanken wir die einzigartige Möglichkeit, auf waagrechten Bändern durch die senkrechte Felsenwelt der Brenta „spazieren“ zu können. Gut gesicherte Klettersteige und Höhenwege, wie z.B. der Bochette Weg oder Giro del Brenta sind bekannte Namen und versprechen allen eine erlebnisreiche Woche. Die Tour wir von der Bergschule Oase-Alpin durchgeführt. Informationen zur Tour gibt es hier.