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hive – Rabatt auf NIVATUS Schneeschuhe

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HIVE NIVATUS die Weltneuheit

Der hive NIVATUS hat viele Auszeichnungen erhalten. Der Schneeschuh war

– Finalist Ispo brandnewaward 2012
– Innovationspreis 2012
– Bergsteiger ISPO Highlight 2012

Bergsteiger-Test 2013: „Fazit: Ein tolles Gerät für Touren, bei denen man zwischendrin kürzere Abschnitte hinabgleiten möchte. Die Schneeschuhe werden ihrer eigentlichen Funktion gerecht, bieten aber darüber hinaus noch die Möglichkeit zum Gleiten.“

Frankfurter Rundschau 01/2013 Test: „… Wer schon mal in den Alpen lange Schneeschuhtouren gemacht hat, ahnt, um was es geht: Nach dem langen Aufstieg wäre es schön, wenn man auf dem Abstieg mal schön rutschen könnte. Also: ein paar Doppelstockschübe – und der Skifahrer in mir jubelt! Es klappt. Und gar nicht mal schlecht. Spitzen entlasten, in die Knie gehen, Gewicht verlagern…“

Nun gibt es die Weiterentwicklung dieses Schneeschuhs bei HIVE zu kaufen.

Er ist ein neuartiges Wintersportgerät – eine Neuinterpretation und Weiterentwicklung des traditionellen Schneeschuhs. Er vereint das Aufsteigen auf einen Berg mit Schneeschuhen und das anschließende Abgleiten im Schnee in einem. Die Zielgruppe sind Wintersportler, welche die unberührte ruhige Natur, ohne zusätzliche Liftkosten oder Menschenmassen erfahren möchten.

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Der Schneeschuh bei einem Testevent im Einsatz
Unter dem Schneeschuh kann eine Platte, auf der sich die nötige Haftung für den Aufstieg befindet, nach vorn über das Zehenloch geklappt werden. Diese rastet dort ein und kann mittels des Stockes wieder gelöst werden. Zudem kann die Bindung zwei Positionen einnehmen, die Aufstiegsposition, vorne platziert, sowie die Abfahrtsposition weiter hinten. Dies geschieht mit einer Schiene unter der Bindung. Durch die nach hinten versetzte Bindung und dem Verdecken des Zehenlochs, entsteht eine glatte Fläche an der Unterseite des Schneeschuhs.Die Wanderschuhe können immer in der Bindung fixiert bleiben – somit dauert die Umstellung der zwei Modi nur wenige Sekunden!Was ist zu beachten:
– der Nivatus ist kein „Abfahrtsgerät“. Es ist lediglich möglich Passagen auf einer Tour abzugleiten
– eine sichere Abfahrt benötigt natürlich wie bei anderen Wintersportgeräten einige Teststunden, viel Übung und gute Körpergleichgewichtsbeherrschung
– die Benutzung der hive Nivatus Schneeschuhe zum Abgleiten ist auf eigene Gefahr
– die hive Nivatus Schneeschuhe dürfen nur im Schnee benutzt werden – nicht auf Eis oder vereistem Schnee
– diese Schneeschuhe werden mit Zusatzspikes geliefert. Diese können ganz einfach unter dem Schneeschuh montiert werden, wenn man eine steilere Tour geplant hat oder steilere Passagen bergab „laufen“ muss. Die Bremsen funktionieren wie bei Inline-Skates: Dazu kippt man einen Schneeschuh nach hinten und somit bremst die Stahlbremse den Schneeschuh ab.
– Bei diesen Schneeschuhen ist nicht der Gipfel das Ziel – sondern der Weg. Es geht primär ums „Schneeschuhlaufen“ – der hive Nivatus ist ein Schneeschuhe, welcher es ermöglicht, einige Passagen herunterzugleiten.

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Beim abgleiten hat der Schuh seine stärken

Positive Trainings- und Gesundheitsaspekte:

– gelenkschonendes Bergabkommen
– Ganzkörpertraining (stärkt das Herz-Kreislaufsystem)
– Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination
– Verbesserung der Haltung sowie positiv für die Fettvebrennung (ca. 800-1200 Kalorien pro Stunde)

Techniken:
– Bergauf: Diagonalschritt, Doppelstock 1:2 / 1:1
– Bergab: Parallelschwung, normales Abgleiten mit Druck auf die Ferse, Kurvenfahren, Bremsen (mit Bremse)

Den Schuh gibt es mit 20 Euro Rabatt (Gutscheincode  „HIVE-20-EUR“)  bei  www.hive-outdoor.com.

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mySUMMIT: Talblick

Was für eine Nacht – nach vier schlaflosen Nächten hat unser Sohn endlich wieder mal durchgeschlafen. Völlig entspannt stehe ich auf, um die Vorhänge am Hotelfenster zu öffnen – ein grandioses Panorama erwartet uns. Der erste Tag mit Kaiserwetter – blauer Himmel, Sonne und Schnee! So haben wir uns Winterurlaub vorgestellt.

Best of Wandern
Best of Wandern Testcenter

Nach einem ausgiebigen Frühstück leihen wir uns noch einen Tagesrucksack von Deuter aus. Im Hotel gibt es ein Testcenter von „Best of Wandern“. Wirklich genial – kostenlos kann man hier diverse Outdoorausrüstung ausleihen, um es direkt auf Tour zu testen. Wir nutzen das natürlich gerne und sind von dem Service begeistert. Neben der Servicestation im Tannheimer Tal gibt es „Best of Wandern“ noch in 8 weiteren Regionen in 5 Ländern. Für Familien, die nicht immer die neuste Ausrüstung kaufen wollen, kann dieser Service von mySUMMIT nur wärmstens empfohlen werden. Nachdem der Tagesrucksack gepackt war, ging es auch direkt rein ins weiße Schneevergnügen. Wir wollten eine Bergtour machen und wählten den Winterwanderweg hoch oben auf fast 2.000 Metern.

Auf der Fahrt nach Tannheim wurden wir begrüßt von einer Vielzahl bunter Heißluftballons, die in dem Moment fast gleichzeitig gen Himmel aufstiegen. Diese Woche ist Ballonfestival in Tannheim, so dass dieses Schauspiel fast täglich bewundert werden darf. Ein unvergesslicher Anblick! Die verschneiten Berge im Hintergrund, das kleine Dorf noch leicht in Nebel gehüllt und die vielen bunten leuchtenden Ballons am Himmel, die zu immer kleiner werdenden Punkten wurden.

Tannheim Wandern
Winterwanderung auf fast 2.000 Metern

In Tannheim ging es mit der Gondel hinauf zur Bergstation am Neunerköpfle. Beim Ausstieg wehte uns die frische Winterluft um die Nase, fast wolkenloser blauer Himmel – der Schnee glitzert in der Sonne. Neben den Skipisten ist hier auf 1.800m ein sehr gut präparierter Winterwanderweg angelegt. Der Weg führt durch kleine Wäldchen und gibt immer wieder einzigartige und fantastische Aussichten auf das umgebende Bergpanorama frei. Wir hatten Glück und die Fernsicht war gut: der Blick auf die Zugspitze blieb uns nicht verwehrt.

Nach einer guten Stunde Wanderung durch den knirschenden Schnee – der Kleine längst in der Krakse hinten eingeschlafen – ging es hoch auf den Gipfel des Neunerköpfle. Hier oben hätten wir ewig verweilen können! Ein wahnsinnig schöner Alpenblick der in uns mit einem Glücksgefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit ausfüllte. Besonders nach dem letzten schlimmen Tag ein intensiver Moment.

Gipfelfoto
Gipfelfoto am Neunerköpfle – toll das wir alle gesund hier oben sind

Der Abstieg vom Gipfel war vereist so dass nochmal volle Konzentration gefordert war. Wir freuten uns alle auf die Grundhütte, wo wir in die warme Stube zum Mittagessen einkehrten. Der Kaminofen breitete eine wohlige Wärme aus. Wir gönnten uns eine Kartoffelsuppe und Leberkäse mit Bratkartoffeln, welche Nils zufrieden aß. Mit der Gondel ging es wieder Abwärts ins Tal. Der Himmel hatte sich zugezogen und es begann zu schneien. Der richtige Moment für uns, wieder Richtung Unterkunft aufzubrechen.

mySUMMIT: Einer der schönsten Höhenwege der Alpen

Dienstag Nachmittag – die fertige Präsentation per mail versendet und ab ins Auto. Ich fahre von der Arbeit direkt Janina abholen. Gegen 20 Uhr treffen wir uns mit Freunden in Frankfurt, wo wir auf einer Geburtstagsfeier eines Großglocknersbesteigers eingeladen sind. Es wird gegrillt und bei kühlem Bier haben wir uns viel zu erzähen. Ein halbes Jahr haben wir uns nicht mehr gesehen…. gegen Mitternacht fallen wir müde ins Bett. Die nächste Woche verbringen wir auf dem Stubaier Höhenweg – 120 KM, 8670 Höhenmeter haben wir in den nächsten 7 Tagen vor uns. Gnadenlos klingelt gegen 6 Uhr der Wecker. Wir müssen von Frankfurt heute noch nach Neustift im Stubaital fahren, etwas Verpflegung einkaufen und 3 Stunden aufsteigen.

1. Tag: Neustift – Starkenburger Hütte – (3,5 KM, 700 Höhenmeter, 3 Stunden)
Nach der langen Fahrt fällt uns der Aufstieg sehr schwer… aber bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir nach 3 Stunden  die Starkenburger Hütte. Der Hüttenwirt ist nicht gut gelaunt und wenig hilfsbereit. Wir essen zu Abend und fallen früh ins Bett – morgen wartet ein langer Tag auf dem Stubaier Höhenweg auf  uns.

2. Tag: Starkenburger Hütte – Neue Regensburger Hütte (23 KM, 2000 Höhenmeter, 10 Stunden)
Gegen 5:30 Uhr klingelt der Wecker da heute ein langer Tag auf uns wartet. Wir wollen heute zwei Tagesetappen zusammenlegen und gehen sehr früh ohne Frühstück los. Wir werden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt und beeindruckenden Lichtverhältnissen. Wir wandern erst durch ein Stein- und Schotterfeld welches im Schatten der Kalkkögeln liegt. Etwas später wandern wir über einen wunderschönen Pfad durch ein Wiesen- und Blumenmeer. Wir sehen Schafe (die uns den ganzen Höhenweg beleiten werden) und kleine Murmeltiere, die vor Ihrem Bau miteinander spielen. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Seduck Hochalm, wo es erstmal unser mitgebrachtes Frühstück und eine leckere Apfelschorle gegen den Durst gibt. Nach einer langen Pause folgen wir gestärkt den Weg zur Franz-Senn-Hütte die wir gegen 12 Uhr erreichen. Wir bestellen uns eine leckere Knödelsuppe zum Mittagessen und geniessen die Sonnenstrahlen und die Gespräche mit den anderen Wanderern. In dieser Saison arbeitet ein Sherpa auf der Hütte – es gab Bilder und bekannte Souvenirs aus Nepal zu kaufen. Nach ca. 1 Stunde Mittagspause folgten wir dem Weg in das weite Hochtal des Kuhgschwez hinein. Der Pfad gewinnt allmählich an Höhe und wird später richtig Steil. In Serpentinen und über große Gesteinsbrocken beginnt unsere letzte Steigung an diesem Tag. Der Gipfel ist erreicht und nun wander wir nur noch bergab zur Regensburger Hütte, die an einem gewaltigen Wasserfall liegt. Endlich nach gut 10 Stunden Fußmarsch haben wir unser Ziel erreicht.

3. Tag:  Neue Regensburger Hütte – Dresdner Hütte (12 KM, 1.750 Höhenmeter, 6 Stunden)
Der Tag auf dem Stubaier Höhenweg beginnt mit einem kleinen Schock – Nepel, Regen und als ob das nicht schlimm genug ist sollen Mittags auch noch Gewitter aufziehen. Wir Frühstücken erstmal gemütlich und diskutieren unsere Optionen. Bei Nebel und Gewitter sollten wir nicht im Hochgebirge insb. im Anstieg auf den Grawagrubennieder stecken. Gut 95 % der Hütte steigt ins Tal ab… Janina und Volker warten etwas – das Wetter wird aber nicht besser. Wir treffen eine Entscheidung – wir gehen die zwei Stunden bis zur Schlüsselstelle dieser Etappe – der Anstieg auf den Grawagrubennieder – und sollte das Wetter schlechter werden bzw. Gewitter aufziehen kehren wir zu Hütte um. Ins Tal absteigen – NEIN das machen wir nicht! Zum Glück ist Janinas Bruder Metrologe und versorgt und mit der Analyse der aktuellen Radarbilder. Ca. 160 KM von uns entfernt tobt das Unwetter. Diese Wetterprognose untermauert unsere Entschedung und wir beginnen diese Etappe gegen 8:30 Uhr. Wir benötigen gut 1,5 Stunden entlang der Ebene „Hohes Moos“ – welche wir leider durch den dichten Nebel kaum sehen können. An der Schlüsselstelle angekommen – erhalten wir die nächste Nachricht – 130 KM ist die Gewitterfront weg – evtl. erreichen euch nur ein paar Ausläufer. Also beginnen wir den Aufstieg durch das Schneefeld und lassen die Kletterpassage nach ca. 30 Minuten hinter uns. Der Weg führt durch steile Felsrippen, die durch den dichter werdenden Nebel ein mystisches Bild abgeben. Kurz vor dem Mutterberger See passiert es dann – Volker gerät ins stolpern und stürzt genau mit dem Knie auf einen Stein. Die gute Mammut Base Pants ist komplett eingerissen – das Knie blutet und hat ne dicke Schramme abbekommen…  wir legen eine Pause ein – die Wunde reinige ich mit Wasser uns verbinde diese. So langsam merken wir die Ausläufer des Gewitters – es beginnt zu nieseln und wir wandern auf dem Stubaier Höhenweg immer zügiger Richtung Dresdner Hütte. Nach dem letzten Aufstieg über den Egesengrat sehen wir endlich die Hütte. Noch 5 Minuten zu laufen und plötzlich – von jetzt auf gleich – Platzregen… wir laufen mit unseren schwere Rucksäcken zur Hütte – werden aber trotzdem pitsch nass. Die Dresdner Hütte liegt mitten im Skigebiet und ist eher ein Hotel. großzügige Lager, Sauna und heiße Duschen – die Essensausgabe erinnert an eine Kantine …  keine Hütte die dem mySUMMIT Team gefällt. Jedoch möchte ich die Gulaschsuppe loben – sehr lecker. Den Abend verbrachten wir mit Kniffeln – den Volker als Kniffelkönig gewann (leider auch nur an diesem Abend 🙂 ).

4. Tag:  Dresdner Hütte – Nürnberger Hütte (9 KM, 2.100 Höhenmeter, 7 Stunden)
Juchuuu endlich können wir heute ausschlafen, da heute unsere Freunde aus Frankfurt zu uns stossen. Gegen 9 Uhr wollen Sie an der Dresdner Hütte sein – pünktlich sind Sie ja – aber die Sonne ist nict im Gepäck – im Gegenteil es schneit! Ja es schneit… und ich habe nur noch ne kurze Hose *brrrr* Wir freuen uns das wir den weiteren Stubaier Höhenweg gemeinsam wandern werden – aber erstmal Frühstücken wir gemeinsam. mhhh leckere Schoko-Croisant aus dem Tal. Ganz gemütlich wandern wir gegen 10 Uhr los – dicke Flocken fallen vom Himmel und Wind kommt auf. Über rutschige, verschneite Geröllhalden steigen wir zum Peiljoch auf. Der Wind wird immer stärker und das Schneetreiben dichter. Auf dem Peiljoch angekommen, wartet ein wunderschönes Bild auf uns. Hunderte Stoanerne Mandln leicht mit Schnee bedeckt tauchen geheimnisvoll aus dem Nebel auf. Gigantisch, mystisch – einfach atemberaubend – ich habe ein Dejavu – hier sieht es aus wie in Nepal… (die mySUMMIT Tour 2009). 
In Serpentinen geht es über eine Eismoräne des Sulzenaugetschers zur Sulzenauhütte. Hier kommen wir nach ca. 3 Stunden an – endlich aufwärmen, Tee trinken und Mittagessen. Es gibt leckeren Leberkäse mit Bratkartoffeln und Salat…..    hier müssen wir uns leider von der Wandergruppe aus Norddeutschland verabschieden, die wir unterwegs kennengelernt haben…  wir wollen ja noch weiter bis zur Nürnberger Hütte. Durch den Schneefall können wir leider wieder keinen Gipfel besteigen, so dass wir die 4 Stunden zur Nürnberger Hütte recht zügig wandern. Am Abend spielen wir zusammen das Gesellschaftsspiel „Spiel des Lebens“ – welches Volker dank einer großzügigen Spende von 50.000 € gewinnt :).

 
 

5. Tag:  Nürnberger Hütte – Bremer Hütte  (5 KM, 1.050 Höhenmeter, 4 Stunden)
Das Wetter verspricht keine Besserung. Immer wieder Schneefall, Nebel – kein schöner Tag zum wandern. Wir wünschen uns, das wir den Stubaier Höhenweg endlich wieder bei Sonne geniessen können. Heute liegt eine eindrucksvolle Etappe vor uns – überall kann an in der Landschaft erkennen – wie der Gletscher seine Spuren im laufe der Jahrhunderte hinterlassen hat…. wir hätten es sehen sollen – aber wir hatten ja nur Nebel und Schneefall *kopfschüttel*. Der höchste Punkt dieser Etappe liegt auf 2.754 m – die Zollhütte am Simmingjöchl. Von dort gelangen wir innerhalb einer guten Stunde zur schönsten Hütte auf dem Stubaier Höhenweg – die Bremer Hütte. Wir richten unsere Lager ein und essen erstmal gemütlich zu Mittag. Felix, Janina und Volker möchten trotz der schlechten Wetterbedingungen die 3.070 m hohe Äußere Wetterspitze besteigen. Beim Aufstieg müssen wir selber Spuren im Schnee – der Weg ist nicht zusehen. Nach ca. 30 Minuten sind wir am Fels angekommen – leichte Kletterei beginnt. Die Nebelfelder reißen immer wieder auf, so dass wir weit genug sehen können. Der Schnee und der nasse Stein machen uns schon eher nachdenklich. Nach 30 Minuten Kletterei brechen wir ab. Es wird einfach zu gefährlich. Gemeinsam steigen wir ab – treffen unterwegs weitere Gipfelstürmer – die nach meiner Empfehlung auch absteigen. Den Abend verbringen wir mit Kartenspielen und Kniffeln. Besonders der Lammbraten ist auf der Bremer Hütte zu empfehlen 😉

6. Tag:  Bremer Hütte – Insbrucker Hütte (9,5 KM, 1.650 Höhenmeter, 7 Stunden)
Eine anspruchsvolle Etappe wartet auf dem Stubaier Höhenweg auf uns. Leider spielt das Wetter immer noch nicht mit – wir entscheiden uns jedoch direkt hinter der Bremer Hütte über den Klettersteig zu gehen – das spart mindestens 200 Höhenmeter an diesem Tag. Alles klappt bestens – dann kommen wir an eine Schlüsselstelle des Klettersteigs. Ein Abstieg durch einen 30 Meter tiefen Risskamin folgt. Felix klettert als erstes, dann die Mädels hinterher… Volker steht mit dem Rücken ins Tal am Abgrund vor dem Einstieg in den Kamin und wartet. Plörtlich verliere ich das Gleichgewicht, merke wie mein ca. 15 KG schwerer Rucksack mich in die Tiefe zieht. Sofort reagiere ich, schmeisse mich nach vorne „Richtung Berg“ und kann so gerade mich abfangen. Den Sturz ins Tals hätte ich nicht überlebt… da haben meine Schutzengel heute aufgepasst – DANKE! Nach dieser Schlüsselstelle ist ist der Weg eines – lang! Immer weiter bergauf – bergab folgen wir Stundenlang dem Wiesenpfad. Immer wieder verlieren wir 200 Höhenmeter – die sofort beim nächsten Anstieg wieder erklimmt werden. Dann endlich nach gut 6 Stunden erreichen wir den Ostgrat des Habichts und die Insbrucker Hütte kommt ins Bild. Die Hütte erreichen wir nach gut 45 Minuten wandern. Die letzte Hütte des Stubaier Höhenweg ist erreicht. Glücklich fallen wir uns in die Arme – es ist vollbracht! 120 KM, 8760 Höhenmeter stecken uns in den Knochen – Sonne, Schnee, Regen und Nebel – eine besondere Woche neigt sich dem Ende. Den Hüttenabend verbingen wir gemeinsam mit unseren Wegegleitern aus dem Harz und Tobi und Berit! Ich hoffe wir sehen uns bald in Kölle auf ein Kölsch!!!  Am nächsten Morgen wachen wir wieder auf und was glaubt Ihr welches Wetter herrscht……. genau Schneefall!!!!!!!!

Am Ende der Woche empfinde ich…   Wohlbefinden – das seltene Gefühl in sich selbst zu ruhen, den Körper und die Seele als Zuhause zu empfinden….

mySUMMIT: SUPERSCHNEE ZUM WOHLFÜHLEN

In den letzten Wochen haben wir für euch die Wintersportbedingungen im Allgäu getestet. Neben Eisklettern, Skialpin und Skilanglauf gibt es auch tolle Skitourenrouten und Schneeschuhtouren. Für Outdoorliebhaber ist einiges dabei. In insg. 8 Skigebieten gibt es 223 Bahnen und Lifte, ca. 550 Pistenkilometer die nahezu flächendeckend beschneit sind. In den nächsten Tagen stellen wir von mySUMMIT euch die Skigebiete vor. Übernachtungsmöglichkeiten wie Pensionen und Hotels sind vorhanden, besonders gefallen hat uns das Berghotel Sonnenklause. Das Hotel romantisch gelegene Hotel mit Wellnessbereich liegt auf 1.100 mtr abseits der Skigebiete. Diese sind in ca. 15 Minuten mit dem Auto erreichbar. Schneeschuhtouren und Skitouren können direkt am Hotel begonnen werden.

Spontan Lust auf´s Allgäu? Dann nichts wie los! Im Berghotel Sonnenklause gibt es nur kurze Zeit ein besonderes Angebot:

  • 5 x Übernachtung in unseren liebevoll eingerichteten Komfortzimmern
  • 5 x Frühstück von unserem reichhaltigen Büffet
  • 4 x Genießer-Halbpension (4-Gang-Abendessen mit Menüwahl)
  • 1 x Brotzeit mit Allgäuer Schmankerl
  • 1 x gemütliche Glühweinrunde mit Ihren Gastgebern
  • 1 x Wohlfühlmassage
  • 1 x Gesichtskosmetik oder med. Fußpflege
  • Ebenfalls inklusive ist der kostenlose Bademantelservice und die tägliche Hallenbadbenutzung mit Heusauna, Aromadampfbad und unserer neuen Physiotherm-Infrarotkabine.